Teil von Konzernstrategie

Verschönerung von Aldi an der Nordumfahrung einen Schritt weiter

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Mühldorf am Inn -  Im Rahmen seiner bundesweiten Aufhübschungs-Kampagne will Aldi auch den Supermarkt an der Nordumfahrung umbauen. Nun ist das Projekt einen Schritt weiter.

In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stadtrat den Satzungsbeschluss einer Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet an der zukünftigen Umfahrung Mühldorf Nord Sondergebiet Verbrauchermarkt". Nun werden damit beauftragte Planer das weitere Verfahren durchführen. 

Supermarkt soll schöner werden

Der Aldi-Supermarkt an der Nordumfahrung soll neu gebaut werden, wie bereits im Juni bekannt wurde. Die Marktfläche wird sich dabei etwas vergrößern. Allerdings "nicht maßgeblich", wie die Stadtverwaltung betont. Vor allem die Optik soll verbessert werden.

Der Neubau soll sich an den österreichischen Hofer-Märkten orientieren. Diese sind nach Ansicht des Unternehmens architektonisch schöner als das bestehende Gebäude.

Teil von großem Investitionsprogramm

Bereits im November des vergangenen Jahres gab Aldi Süd bekannt, dass das, nach eigenen Angaben, derzeit "größte Investitionsprogramm der Firmengeschichte" geplant sei. Insgesamt wolle der Billiganbieter bis 2019 in Deutschland rund 3,5 Milliarden Euro investieren, um seine knapp 1900 Läden aufzuhübschen und sein Angebot attraktiver zu machen, wie ein Firmensprecher gegenüber der dpa ankündigte.

Ein Aldi-Süd-Sprecher betonte jedenfalls gegenüber der dpa, die aufwendige Modernisierung der Läden werde keine Auswirkungen auf die Preise haben. Die Preispolitik und das Preisniveau würden nicht verändert. Um die Investitionen zu finanzieren, werde Aldi Süd stattdessen "für einen gewissen Zeitraum eine gebremste Ergebnisentwicklung in Kauf nehmen".

Sorge um Norma-Markt an der Luitpoldallee

Auch ein anderer Supermarkt ist in Mühldorf derzeit im Zentrum des Interesses. Anwohner befürchten, dass der Norma an der Luitpoldallee nach Abschluss eines Neubaus im Mühldorfer Norden, in Mößling, verschwinden könnte. Unternehmen und Stadt betonen aber, es werde an einer Lösung gearbeitet, um einen Verbleib für den Markt in der Altstadt attraktiv zu machen. 

hs/dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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