Stadt bittet um Hinweise

Gefahr für Leib und Leben: Unbekannte sägen in Mühldorf Bäume an!

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Mühldorf am Inn - Immer wieder werden in der jüngsten Zeit Bäume im Bereich südlich des Stadtwalls Bäume angesägt. Die Stadt bittet nun um Hinweise.

"Wie sich nun erst herausgestellt hat, wurden in der Vergangenheit im Bereich südlich des Stadtwalls mehrfach Bäume an- und umgesägt. Teils war das erstmal nur schwer erkennbar. Bei Sturm stürzten diese Bäume dann um", berichtete Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner am Rande der jüngsten Stadtratssitzung. 

Unbekannte riskieren Verletzung oder sogar Tod von Menschen

Es sei "ein leidiges und gefährliches Thema", so die Stadtverwaltung. Schon 2018 hätten Unbekannte am Stadtwall südlich von "Am Schlosserberg" Bäume unfachmännisch an beziehungsweise umgesägt. "Das Gleiche geschah nun vor kurzem wieder. Ein angesägter Baum stürzte aufgrund dessen über den Fußweg." Glücklicherweise sei kein Mensch zu Schaden gekommen. "Das unberechtigte Ansägen von Bäumen, insbesondere auf öffentlichem Gelände stellt eine strafbare Handlung dar. Vor allem riskierten die Unbekannten damit auch die Verletzung von Menschen und möglicherweise sogar deren Tod."

Die Kreisstadt bittet die Bevölkerung um Mithilfe, indem sie Auffälligkeiten Herrn Huber, Bauhofleiter, tel. 08631/612-540 melden. Hinweise nimmt auch die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn unter der Telefonnummer 08631/3673-0 zu entgegen.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich 2011 in Aschau am Inn.  Dort wurden in der Jettenbacher Straße, zwischen Aschau und Aschau-Werk, sechs Birken über die Stammhälfte angesägt. Durch starke Windböen wurden vier dieser Bäume umgeworfen.

Weitere Themen aus dem Stadtrat

Auch viele weitere Themen wurden in der jüngsten Stadtratssitzung in Mühldorf besprochen. Aus der CSU-Fraktion kam Kritik am Vorgehen der Stadtverwaltung an einem Stand der Jungen Union auf dem Altstadtfest auf. Weiterhin beschloss das Gremium  einstimmig, dass Vorplanungen für den Lückenschluss beim Fußweg an der Lohmühlstraße beginnen sollen. Außerdem wurden erste Überlegungen zur künftigen Nutzung des Areals des "Stadtplatz 58" vorgestellt.

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