Bürgermeisterin Zollner versichert:

Trotz Brückenneubau keine schwereren LKWs

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Mühldorf - Nach Fertigstellung der neuen Bahnüberführung soll sie Fahrzeuge mit bis zu 60 Tonnen tragen können. Es soll für die Anwohner aber keine zusätzliche Belastung entstehen.

Im Rahmen des zweigleisigen Bahnausbaus Altmühldorf – Tüßling muss die 1906 erbaute Bahnüberführung bei Aham abgebrochen werden. Die neue Brücke wird derzeit an einer circa 230 Meter weiter westlich gelegenen Stelle gebaut. Mit der Fertigstellung ist im November 2015 zu rechnen.

Die Kreisstadt Mühldorf am Inn ist Trägerin dieses Bauvorhabens und erhält vom Freistaat Bayern eine Förderung in Höhe von rund 50 % der förderfähigen Kosten. Um die Auszahlung der Förderung nicht zu gefährden, muss sich die Stadt an die in den Förderrichtlinien festgeschriebenen technischen Vorgaben halten. Im vorliegenden Fall muss die Tragkraft der Brücke daher für Fahrzeuge mit bis zu 60 Tonnen Gesamtgewicht ausgelegt sein.

Bürgermeisterin Marianne Zollner schließt jedoch für die Anwohner der Ahamer Straße und der Eichkapellenstraße nach Fertigstellung der Brücke eine zusätzliche Belastung durch steigenden Schwerverkehr aus. Die Straße im Bereich Mitteraham ist für den Lkw-Verkehr zu schmal und der Mittelfeldweg (südlich der Töginger Straße) ist aufgrund des baulichen Zustands nicht für Schwerverkehr über 7,5 Tonnen geeignet. Mit Freigabe der neuen Bahnüberführung wird die Kreisstadt Mühldorf a. Inn deshalb auf dem Mittelfeldweg die Durchfahrt für Fahrzeuge über 7,5 t verbieten und entsprechende Schilder aufstellen.

Pressemitteilung Kreisstadt Mühldorf am Inn

Rubriklistenbild: © pa

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