Besuch der Hochwasserschutzanlage in Mühldorf

Zuverlässiger Hochwasserschutz hat oberste Priorität laut Glauber

Mühldorf am Inn - Bei einem Besuch der Hochwasserschutzanlagen betont Thorsten Glauber die Wichtigkeit der laufenden Projekte und spricht über Zukunftspläne.

Pressemeldung im Wortlaut:

Die Verbesserung des Hochwasserschutzes ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 

Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber beim Besuch der laufenden Hochwasserschutzmaßnahme in Mühldorf am Inn. "Erfolgreicher Hochwasserschutz geht nur gemeinsam. Die Stadt Mühldorf am Inn ist bei dem Projekt ein starker und verlässlicher Partner. Der Bau der Hochwasserschutzanlage reduziert das Hochwasserrisiko für die Stadt wesentlich. Die Hochwasserschutzanlage schützt mehrere Wohngebäude, die Kläranlage der Stadt Mühldorf und den Standort des wichtigsten Arbeitgebers in der Region", erklärte Glauber.

Die Hochwasser in den vergangenen Jahren haben gezeigt, wie wichtig ein zuverlässiger Hochwasserschutz für Mühldorf ist. 2005 konnte durch den engagierten ehrenamtlichen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften eine großflächige Überflutung der Stadt verhindert werden. 

"Wir wollen den Hochwasserschutz in Bayern ständig weiterentwickeln. Die Sicherheit der Menschen hat für uns oberste Priorität. Wir haben ein klares Ziel: Der Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser soll schnellstens gewährleistet werden", so Glauber.

Die Hochwasserschutzanlage in Mühldorf besteht aus zwei Projektteilen. Auf einer Gesamtlänge von einem Kilometer entsteht bis Ende des Jahres eine Hochwasserschutzmauer von 1.5 Metern Höhe. 

Die Kosten für die Spundwandbohlen der Hochwasserschutzmauer betragen rund 1.3 Millionen Euro. 

Die Binnenentwässerung besteht aus zwei Pumpwerken mit den dazugehörigen Sicker- und Sammelleitungen. Die Arbeiten dazu sollen im Frühjahr 2020 beginnen.

Der Hochwasserschutz in Bayern soll auch in Zukunft kraftvoll ausgebaut werden: Insgesamt zwei Milliarden Euro sollen im Rahmen des Bayerischen Gewässer-Aktionsprogramms 2030 bis Ende 2030 investiert werden. 

Weitere 150.000 Menschen sollen damit in Bayern gezielt vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt werden.

Pressemeldung des Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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