vom Leitenfeld aus

Beliebter Trampelpfad zum Innkanal soll ausgebaut werden

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Der betroffene Bereich

Mühldorf am Inn - Der Stadtrat beauftragte in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung eine Kostenberechnung für den Ausbau des Trampelpfads zwischen Leitenfeld und Innkanal entlang der Bahnstrecke zu erstellen. Auch Pläne für eine Unterquerung will man weiter verfolgen.

Grünen-Stadtrat Oskar Rau hatte den Antrag gestellt, dass zwischen Leitenfeld un der südlichen Seite des Innkanals, auf einer Länge von etwa 70 Metern, entlang der "Simbacher Eisenbahnstrecke" der vorhandene unbefestigte Trampelpfad ausgebaut wird. "Dabei soll sich die Art und Weise des Ausbau am Fußweg zwischen Hartgasse und der Eisenbahnunterführung am Innkanal orientieren", so die Stadtverwaltung. "Im Einzelnen soll der Weg einen Plattenbelag erhalten, zur Abgrenzung zur Eisenbahnstrecke ist ein Zaun zu errichten und die Sträucher aus benachbarten Grundstücken sollen zurückgeschnitten werden."


Im Rahmen einer Ortsbegehung sei festgestellt worden, dass auf dem Trampelpfad regelmäßiger Fußgängerverkehr stattfinde. "Auch dürfte durch den Neubau der Eisenbahnüberführung Töginger Straße mit den breiten Geh- und Radwegen die Wegeverbindung entlang des Innkanals und über Leitenfeld in Richtung stadteinwärts an Bedeutung gewonnen haben."

Auch Unterquerung im Blick

Aus Sicht der Südostbayernbahn sei die Fußgängerunterführung Leitenfeld sehr aufwendig und aufgrund bahninterner Prozesse sehr langwierig. Gleichzeitig solle so schnell, wie möglich ein sicherer Ersatz für den höhengleichen Bahnübergang geschaffen werden. "Deshalb wird aktuell auf Anstoß durch die Bahn geprüft, ob die Überquerung im Bereich des südlichen Widerlagers der Eisenbahnbrücke schneller zu einer sicheren Ersatzlösung führen könnte." Geprüft werde, ob trotz der Pläne für eine Erweiterung des Innkanals eine Unterquerung möglich sei. Die Ausbauarbeiten laufen, nach Auskunft der Verbund-Kraftwerke noch bis 2022.


"Aktuell warten wir auf eine Rückmeldung, ob einer zukünftigen Querung von Seiten des Verbunds grundsätzlich zugestimmt werden kann." Auch damit wäre der Trampelpfad ein Teilstück einer wichtigen Fußgängerverbindung. 

hs

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