Am Dienstagabend in Mühldorf

Stadtentwicklung: Es geht um nichts weniger als die geliebte Heimat

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Die Entwicklung der Kreisstadt Mühldorf: Es geht um nichts weniger als die geliebte Heimat!
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Mühldorf am Inn – Die Kreisstadt hat sich einen „Neustart der gesamten Stadtentwicklung“ vorgenommen. Wie der erreicht werden soll? Dazu hat es am frühen Dienstagabend eine Informationsveranstaltung im Haberkasten gegeben.

Zukunftsorientiert und auf nachhaltigem Weg soll er sein, der „Neustart der gesamten Stadtentwicklung“. Der Plan Stadtentwicklung enthalte "viele Mosaiksteine" wie

  • Wohnen, 
  • Gewerbe,
  • Grün- und Erholungsflächen, 
  • Verkehr, Wegeverbindungen, s
  • oziale Infrastruktur 
  • und vieles mehr.

so die Erste Bürgermeisterin Marianne Zollner am Dienstagabend im gut gefüllten Haberkasten.

Stadtentwicklung: Es geht um nichts weniger als die geliebte Heimat!

Es geht um nichts weniger als die Zukunft der geliebten Heimat

Wer am Dienstagabend eine offene Diskussion ähnlich der auf einer Bürgerversammlung erwartet hatte, wurde enttäuscht. Das kommt erst später und überhaupt: Der Plan zur zukunftsorientierten Stadtentwicklung soll ein Miteinander sein. Auf der einen Seite die Bürgerinnen und Bürger. Dann gibt es noch die Stadt mit Verwaltung und an der Spitze die Erste Bürgermeisterin. Es gehe schließlich um nichts weniger als die Zukunft der geliebten Heimat.

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Neuer Flächennutzungsplan: Was, wo und wie?

Der Flächennutzungsplan muss neu aufgestellt werden. Dazu holt man in Mühldorf alle ins Boot und man holt sich professionelle Hilfe: In etwas mehr als einer Stunde haben sich die Vertreter von drei Planungsbüros dem interessierten Publikum im Haberkasten vorgestellt:

  • Wer sie sind, 
  • wie sie arbeiten 
  • und an welchen Stellen die Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten können und wo deren Meinung wie auch deren Erfahrungen gefragt sind.

Das erklärte Ziel: Die Kreisstadt gemeinsam und vor allem stimmig in der Zukunft gestalten, sie dafür gut aufzustellen.

Über den Reiter "Rathaus" (oben ganz links) kommt man zum Flächennutzungsplan (zweiter Punkt rechts unter "Planen und Bauen")

So geht es weiter in Sachen "Neustart der gesamten Stadtentwicklung":

Zunächst kommen auf Mühldorferinnen und Mühldorfer aber auch auf Menschen von außerhalb viele Fragen zu wie etwa zum Thema Straßenverkehr. Unter anderem sind bei diesem Thema Befragungen vorgesehen. Die Befragungen sind – wie beim Thema Straßenverkehr - direkt. So sollen bei Verkehrszählung vor Ort auch befragt werden. Es werde aber auch auf postalischem Wege gefragt. Außerdem sind alle Bewohnerinnen und Bewohner der Kreisstadt herzlich eingeladen, Fragen und Anregungen direkt an das Rathaus zu richten.

Das folgt nach der "Stoffsammlung":

Auf die Sammlungen von Fragen und Anregungen sowie die Erhebung statistischer Daten in der Kreisstadt folgen sogenannte Bürgerwerkstätten. Die sind vorstellbar wie ein Runder Tisch an dem Stadt, Planer und Bürger sitzen, wenn der Vergleich auch optisch hinkt. Mehrere solcher Veranstaltungen stehen an. Es solle alles so transparent und offen wie möglich ablaufen, so die Erste Bürgermeisterin Marianne Zollner. Entsprechende Einladungen auf kommende Bürgerwerkstätten, etc. sollen folgen. Jeweils aktuelle Informationen soll es auch auf der Homepage der Stadt geben.

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