Verkehrsplanung der Stadt Mühldorf

Osttangente setzt sich gegen Fotovoltaikanlage durch

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Die Ostumfahrung ist und bleibt ein Dauerthema in Mühldorf. 
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Mühldorf am Inn - Nach einem langwierigen Streit um mögliches Bauland, hatte die Stadt endlich eine mögliche Trasse für die potentielle Ostumfahrung gefunden. Dann kam ein neues Problem zutage:

An der Bahnlinie südlich der Firma Fliegl soll nun doch keine Photovoltaikanlage entstehen. Der Bauausschuss habe eine Änderung des Flächennutzungsplanes abgelehnt, berichtet der Mühldorfer Anzeiger. Das Problem ist, dass genau durch dieses Areal die Ostumfahrung führen soll. Die Umfahrung ist eines der großen Dauerthemen in Mühldorf. Die ursprüngliche Streckenführung scheiterte an einem Grundstücksbesitzer, der seinen Grund nicht zur Verfügung stellen wollte. 

Schnellere, aber teuerere Lösung

Der SPD-Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch scheint jetzt eine Lösung für die Umsetzung der Ostumfahrung gefunden zu haben. Immerhin beschäftigt das Thema die Stadt seit Jahren und stand sogar kurzfristig auf der Kippe

Schon vor längerer Zeit hat die Stadt einen Ostkorridor vorgesehen, der allerdings noch in den Ausbauplan für Staatsstraßen des Freistaates aufgenommen werden muss. Im Anschluss kann der Bau durch das Bundesland Bayern geplant und durchgeführt werden. Eine zügigere Durchführung der Baumaßnahme sei möglich, so Knoblauch, wenn die Stadt die Straße im Rahmen ihrer gemeindlichen Sonderbaulast selbst bauen würde. 

Marianne Zollner begrüßt diesen Vorschlag des Abgeordneten grundsätzlich, hat gleichzeitig aber auch große Bedenken. "Wir werden darum kämpfen, dass die Osttangente in den neuen Ausbauplan mit aufgenommen wird und sind für jede Unterstützung in diesem Ansinnen durch unsere Landtagsabgeordneten dankbar.", so die Bürgermeistern.

In einer persönlichen Stellungnahme erklärt sie, dass die Stadt die Ostumgehung dann  erst einmal selbst finanzieren müsste. Der zu erwartende Zuschuss liege bei gut 50 Prozent. Allerdings sieht die Stadtverwaltung mehrere Hürden. So seien der Innkanal, zwei Eisenbahnlinien und der Inn zu überqueren. 

Dies würde die Kosten um ein Vielfaches steigern. „Es wird mit mindesten 40 Millionen Euro gerechnet.“, sagt Zollner in ihrer Stellungnahme. Gleichzeitig stehen in Mühldorf eine ganze Reihe von Baumaßnahmen an, so dass die Stadt eine sehr hohe Förderung durch den Freistaat benötige.

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter ovb-online.de oder in der gedruckten Ausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

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