Nach Horror-Tat in Mühldorf am Inn

Streit unter Nachbarn endet tragisch: War es heimtückischer Mord?

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Zu einem Tötungsdelikt kam es am Samstagmittag (5. Oktober) in Mühldorf am Inn.
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Mühldorf am Inn - Am Samstagmittag, 5. Oktober, ereignete sich Tragisches. Ein Nachbarschaftsstreit endete für einen 68-Jährigen tödlich.

Auch zwei Tage nach dem schrecklichen Ereignis in Mühldorf am Inn gibt es noch viele Fragezeichen. Es war 11.30 Uhr, als die Polizei am Samstag einen Anruf erhielt, und über ein versuchtes Tötungsdelikt in einem Fünf-Parteien-Wohnhaus unterrichtet wurde.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt und das Bayerische Rote Kreuz verstarb das Opfer, ein 68-jähriger Mühldorfer, im Krankenhaus.

78-jähriger ersticht Nachbar

Zuvor war ein Streit zwischen dem 68-jährigen Mühldorfer und einem 78-jährigen Nachbar eskaliert. In der Folge soll der Tatverdächtige sein Opfer im Keller des Wohnhauses mit einem Messer niedergestochen haben. Kurz darauf alarmierte er selbst die Polizei. 

Um was es bei den Streit ging, ist derzeit noch unklar bzw. "Gegenstand der Ermittlungen", wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd am Montagmorgen gegenüber innsalzach24.de erklärte. 

Kripo ermittelt

Die Kollegen der Kriminalpolizei werden sich in den kommenden Tagen mit dieser und weiteren Fragen beschäftigen, heißt es von Seiten der Polizei. 

Bilder von Tötungsdelikt in Mühldorf - Mann ersticht Nachbar

Dementsprechend wird auch die Anklage der Staatsanwaltschaft lauten. Es müsse geklärt werden, welcher Tatbestand vorliegt. Handelt es sich hierbei um heimtückischen Mord oder agierte der 78-jährige Tatverdächtige im Affekt und wird wegen Totschlags angeklagt?

mz

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