Umzug des Amtes für ländliche Entwicklung

Minister begrüßen zehn neue Mitarbeiter in Mühldorf

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Staatsminister Helmut Brunner (2.v.l.) und Marcel Huber (r.) mit den Dienstanfängern sowie Landrat Georg Huber (l.) und Bürgermeisterin Marianne Zollner (2.v.r.).

Mühldorf am Inn - Die Verlagerung des Amts für Ländliche Entwicklung Oberbayern nimmt erste konkrete Formen an.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Staatskanzleiminister Marcel Huber haben heute die ersten zehn Mitarbeiter begrüßt, die für den neuen Standort Mühldorf ausgebildet werden. „Mit unserer Heimatstrategie wollen wir nicht einfach Mitarbeiter zwangsmäßig versetzen, sondern langfristig und nachhaltig attraktive Arbeitsplätze in die ländlichen Räume bringen“, sagte der Minister. Ziel sei es, jungen Menschen vor Ort eine be-rufliche Perspektive zu eröffnen

Druck auf den Arbeitsmarkt: Lauter junge Leute sollen hier arbeiten

Durch die Entscheidung von 2015, das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern mit seinen rund 140 Mitarbeitern in vier Abteilungen nach Mühldorf zu verlagern, werde sich die Beschäftigtenstruktur der Mittelbehörde verändern. 

Denn bis zum Umzug in spätestens acht Jahren werden laut Brunner noch viele der Münchner Mitar-beiter in den Ruhestand gehen. „Der Standort Mühldorf wird zum größten Teil mit Nachwuchskräften aufgebaut werden“, so Brunner. Daher bestehe hier in den kommenden Jahren ein enormer Bedarf an gut ausgebildeten Technikern und Ingenieure n

Den Standort kennt noch niemand

Bei der Grundstückssuche ist man nach den Worten des Ministers schon auf einem guten Weg: Bisher wurden mehrere Grundstücke gesichtet und erste Untersuchungen durchgeführt. Sobald der Standort feststeht, alle Genehmigungen und Verträge vorliegen und die Finanzierung gesichert ist, kann mit dem Neubau begonnen werden. 

Laut Brunner soll ein innovatives Holzgebäude mit rund 3800 Quadratmetern Nutzfläche errichtet werden. Spätestens ab 2025 werden dann die rund 220 Projekte der Ländlichen Entwicklung in ganz Oberbayern von Mühldorf aus betreut und gesteuert.

Pressemitteilung Bayerisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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