Ausstellungsführung mit einem besonderen Thema

Wie lebten die Häftlinge im Mühldorfer Hart?

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Extrem harte Bedingungen machten im KZ am Mühldorfer Hart den Häftlingen das Überleben schwer.

Mühldorf a. Inn - Ende April jährt sich das Ende des KZ-Lagerkomplexes im Mühldorfer Hart zum 72. Mal. Deshalb gibt es am kommenden Sonntag eine ganz besondere Führung.

In Zusammenhang mit der Gedenkfeier des „Vereins für das Erinnern“ führt Museumsvermittler Hannes Roth am nächsten Sonntag, den 23. April, um 15 Uhr durch die Ausstellung „Alltag, Rüstung, Vernichtung – Der Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus“ im Mühldorfer Haberkasten. Der Schwerpunkt der etwa einstündigen Führung liegt dabei auf Fragen rund um den Lagerkomplex: Welche und wie viele Häftlinge hielten sich dort gegen Kriegsende auf? Wie sahen ihre (Über-)Lebensbedingungen aus?

Museumsvermittler Hannes Roth konzentriert sich bei seinen Erläuterungen auf die Vorgänge in den letzten Tagen des Lagers. Er erklärt unter anderem, welche Wachmannschaften die Häftlinge bewachten, wie sie sich angesichts des nahenden Kriegsendes verhielten und geht auf Einzelschicksale ein. Die Führung kostet für Erwachsene 6 Euro.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf a. Inn

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