Mühldorfer Heimatmuseum bietet Veranstaltung für Kinder 

Kleine Forscher gefragt - Welche Tiere wohnen im und am Inn?

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Einen Huchen zu finden gelingt selten. Der Fisch ist stark vom Aussterben bedroht.

Mühldorf - Für alle Daheimgebliebenen oder schon wieder zurückgekehrten Ferienkinder veranstaltet das Geschichtszentrum und Museum Mühldorf eine Forschungstour an den Inn.

Am Samstag, den 2. September, können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren und ihre Eltern ab 14.30 Uhr nach kleinen und größeren Bewohnern des Inn suchen. Unter Leitung von Diplom-Biologin Daniela Blankenburg oder Dr. Manfred Holzner im Auftrag des Bezirksfischereivereins Mühldorf Altötting, besichtigen die Kinder zunächst die Ausstellung "Lebensader Inn" im Geschichtszentrum und Museum Mühldorf. Dort erfahren sie etwas über den Fischfang in Mühldorf und lernen Alois Mareis, den letzten Stadtfischer Mühldorfs, mit seinen Huchen (eine Fischart) kennen.

Es geht raus in die Natur

Nur von Eingeweihten identifizierbar: Köcherfliegenlarven vom Innufer.

Anschließend geht es am Inn weiter, wo die Kinder am Ufer nach Bewohnern suchen. Je nach Wasserstand tummeln sich dort größere und kleinere Lebewesen im Wasser oder verbergen sich im Kies. Welche das sind, gilt es herauszufinden.

Die Biologen und weitere Mitglieder des Vereins rechnen mit einer Vielzahl verschiedener Arten von Fischnahrung wie Kleinkrebse und Fliegenlarven. Eventuell lassen sich auch einige kleinere oder größere Fische finden.

Das richtige Outfit ist wichtig!

Die Kinder sollten am besten mit Gummistiefeln und angemessener Kleidung kommen. Für den Fall, dass die kleinen Fischer sich nasse Füße holen ist es sinnvoll, Ersatzsocken und Ersatzschuhe mitzubringen. Es können maximal zwölf Kinder teilnehmen, Restplätze sind noch zu haben. Eine Anmeldung im Museum und Geschichtszentrum Mühldorf bis zum 29. August ist erforderlich.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf am Inn

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