Nach Unfall auf A94 bei Mühldorf am Inn

Er war selbst Sanitäter: Wie ist es, wenn der Verletzte ein Kollege ist?

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Schwerer Unfall auf der A94 bei Mühldorf am Sonntag
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Mühldorf am Inn - Am Sonntag ereignete sich ein Unfall auf der A94 bei Mühldorf. Dabei wurde ein Mann mittelschwer verletzt. Wie sich jetzt herausstellte, ist der Verletzte selbst ein Mitglied des Rettungsdienstes. Wie ergeht es Rettungskräften, wenn der Verletzte aus den eigenen Reihen stammt?

Nach aktuellem Erkenntnisstand handelte es sich bei dem verletzten Mann, der zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Weg zur Arbeit war, um einen Sanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Das bestätigte Klaus Werkstetter, Leiter des Rettungsdienstes Altötting, auf Nachfrage von innsalzach24.de. Dem verletzten Mann vom BRK gehe es den Umständen entsprechend, so Werkstetter weiter. Derzeit würden weitere Untersuchungen stattfinden, er sei auf dem Weg der Genesung. 

Wie ergeht es den Rettern, wenn man den Verletzten kennt?

Auf die Frage, wie belastend es ist, jemanden aus den eigenen Reihen am Unfallort als Verletzten aufzufinden, sagte Werkstetter, dass man vor Ort einfach nur funktionieren würde. Erst im Nachhinein würde man sich Gedanken darum machen, und verstärkt darüber reden, um das Gesehene zu verarbeiten. Am Unfallort selbst versuche man, "sein Bestes zu geben". 

Unfall auf A94 am Sonntag

Schwerer Unfall auf der A94 bei Mühldorf

Bei dem Unfall am Sonntag kam der 50-Jährige mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Letztendlich kam das Fahrzeug auf den Rädern in einer Wiese neben der Autobahn wieder zum Stehen. Der Fahrer wurde dabei mittelschwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Polizei, Feuerwehr und BRK waren im Einsatz.

ics

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