Bildungmesse Inn-Salzach in Burghausen

"Nehmen Sie die Jugend ernst!"

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Christine Langlechner, Landratsamt Altötting, Referentin Kirstin Wolf, dajuka, Anita Höpfinger, Fachbereichsleiterin Kreis- und Regionalentwicklung Landratsamt Mühldorf a. Inn

Burghausen - Am Freitag, 15. April, und Samstag, 16. April, findet von 9 bis 16 Uhr zum zehnten Mal die Bildungsmesse Inn-Salzach diesmal in der Messehalle Burghausen statt.

Bei freiem Eintritt können sich im Rahmen dieser Messe unter dem Motto "design your future" Jugendliche und auch ihre Eltern informieren, welcher Weg ins Berufsleben interessant sein könnte. "Design your future" gilt aber nicht nur für die jungen Besucherinnen und Besucher, sondern auch für die Anbieter von Ausbildungsplätzen. Für Sie ist wichtig: Wie möchten Jugendliche umworben werden? Wie begeistere ich die richtige Zielgruppe für mich? Wie präsentiere ich mich am Stand? Diese und viele andere Fragen wurden erstmals in einem Seminar beantwortet, das die Kreis-und Regionalentwicklung Mühldorf unter Beteiligung des Landkreises Altötting den Unternehmen, die an der Messe teilnehmen, angeboten hatte.

Viele Firmen nutzten diese Möglichkeit, und das nicht ohne Grund: "Wer als Unternehmer im Wettbewerb um gute Auszubildende die Nase vorn haben will, der muss aktiv werden", betont Anita Höpfinger, Leiterin des Bereichs Regionalentwicklung im Landratsamt Mühldorf. Die Trainerin Kirstin Wolf von der deutschen Akademie für junge Karrieren "dajuka" referierte in den Räumen des Campus Südostoberbayern in Mühldorf vor den Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen verschiedenster Art und Größe. 

Eine Momentaufnahmen einer Schulung 

Unter dem Titel "Wie präsentiere ich mein Unternehmen der Jugend" sprach sie über gezielte Anwerbung junger Auszubildender auf einer regionalen Bildungsmesse."Nehmen Sie die Jugend ernst", mahnte sie die Teilnehmer. Die Jugendlichen wünschten im Beruf vor allem Selbstentfaltung, Entwicklungschancen und flache Hierarchien. 

Für das Herausfiltern von Informationen über Unternehmen spiele das Internet, soziale Medien oder Apps eine immer größere Rolle. "Diese neuen Kanäle müssen Unternehmer verstärkt erschließen, um ihre Lehrstellen besetzen zu können", so Wolf, "denn 50 Prozent der Schulabgänger haben keine Ahnung, was sie werden wollen und fangen irgendetwas an.Jeder 3. Jugendliche bricht seine Ausbildung ab, weil er keine Ahnung hatte, was auf ihn zukommt". Dem stehe ein Höchststand an unbesetzten Lehrstellen gegenüber, und dieser Trend wird sich durch die demografische Entwicklung fortsetzen. So spannte sich der Bogen des Seminars von der Vorbereitung des Messeauftritts über die richtige Ansprache Jugendlicher bis hin zum pfiffigen Aufbereiten von Informationen. "Das Seminar war ein guter Beitrag zur Vorbereitung auf die diesjährige Bildungsmesse und war sicher nicht das letzte dieser Art", so Anita Höpfinger, Fachbereichsleiterin der Kreis- und Regionalentwicklung. "Die überaus positive Resonanz der Unternehmen bestärkt uns darin". 

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf am Inn

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