Anwohner verklagte die Stadt Mühldorf vor dem Verwaltungsgericht München

Lkw-Verbot am Hirschenweg: "Jederzeit könnte ein Auto durch den Zaun rauschen“

  • schließen

Mühldorf - Bernhard Loscher ist Anwohner am Hirschenweg und hat Klage vor dem Verwaltungsgericht München gegen die Stadt eingereicht. Grund ist die gefährliche Situation auf der Straße, da immer wieder Autos in seinem Zaun landen.

Zahlreiche Autos fahren täglich durch den Hirschenweg, der nur 3,50 Meter breit ist und beinahe keine Ausweichmöglichkeiten hat, weshalb es immer wieder vorkommt, dass regelmäßig Autos in seinen Gartenzaun landen.

„Wenn ich den Gartenzaun jetzt wieder aufstelle und herrichte, ist er spätestens in zwei Stunden wieder umgefahren", sagt Loscher, der sich auch um seine Enkel sorgt, gegenüber ovb-online.de, "ich habe schon Angst, sie im Garten spielen zu lassen. Jederzeit könnte wieder ein Auto durch den Zaun rauschen.“

Nach einem Vorort-Termin gab das Gericht dem Anwohner recht und sah auch Gefahr für Fußgänger und Radfahrer als gegeben an. Weil die "kleine Osttangente", die parallel zur Bahnlinie vor dem Innwerkkanal verlaufen soll, noch bis spätestens April 2021 dauern wird, muss die Stadt nun bis Ende Juni ein Fahrverbot für Lastwagen verhängen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Hauke-Christi (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Mühldorf am Inn

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT