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Nach Kritik: Wirte-Feuerwerk in Mühldorf wird ersetzt

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Die vom CSU-Fraktionsvorsitzenden Oskar Stoiber vorgeschlagene Abschaffung des Festwirte-Feuerwerks ist nun beschlossene Sache. Auch in den sozialen Netzwerken hatte es Kritik daran gegeben.
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Mühldorf am Inn - Es war bisher ein Höhepunkt des Eröffnungstags beim Volksfest. Nun wird das Feuerwerk der Festwirte jedoch durch etwa Neues ersetzt. 

"An die Hunde und Katzen die in unserer Straße wohnen denkt niemand ... aber Hauptsache tausende von Euros in die Luft jagen ..." oder "Geld-Verschwendung! Was hat ein Feuerwerk mit dem Volksfest zu tun?", auch auf der Facebook-Seite des Mühldorfer Volksfests gab es allerhand kritische Kommentare unter dem Live-Video zum Feuerwerk der Festwirte. Ausschlaggebend war dann aber ein Leserbrief an den Mühldorfer Anzeiger, der die Abschaffung des Feuerwerks aus Tier- und Naturschutzgründen forderte. Daraus entstand in der Sitzung des Verwaltungsausschusses im Januar eine Diskussion, welche CSU-Fraktionsvorsitzender Oskar Stoiber entfachte. Im Ausschuss fiel damals keine Entscheidung, doch es wurde eifrig über das Thema diskutiert.

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Große Zustimmung im Stadtrat für Entscheidung

"Vor kurzem fand nun eine Wirte-Besprechung statt", berichtete Erste Bürgermeisterin Marianne Zollner (SPD) am Rande der jüngsten Stadtratssitzung am Donnerstag, den 28. März. "Es wird aber ersatzweise eine Art Lichtershow ohne jede Umweltauswirkungen geben. Diese wird am ersten Freitag um 22 Uhr stattfinden und soll sehr schön werden. Genaueres wird aber noch nicht verraten."

Die Entscheidung fand allgemeine Zustimmung im Gremium. "Vielen Dank, dass das so entschieden wurde", lobte Stoiber, "Das wurde sehr gut gelöst." 

Das Eröffnungsfeuerwerk der Festwirte 2018:

Feuerwerks-Verzicht auch in Waldkraiburg Thema

Auch in Waldkraiburg wurde kürzlich über die Sinnhaftigkeit eines Feuerwerks diskutiert, dort ging es um einen Verzicht auf das Böllern zu Neujahr. Die Stadträte Alexander Will (SPD) und Eva Köhr (CSU) plädierten in der Stadtratssitzung im Februar für den Ersatz privaten Feuerwerks im Waldkraiburger Stadtgebiet durch ein zentrales, öffentliches Feuerwerk. Der Wunsch danach sei aus der Bevölkerung an sie herangetragen worden, außerdem würde so weniger Verschmutzung der Straßen entstehen und die Bevölkerung aber auch die Tierwelt weniger durch Krach belästigt.

Allerdings musste die Stadtverwaltung diesem Wunsch eine Absage erteilen. Die rechtlichen Voraussetzungen für ein Verbot seien nicht gegeben.

In der Industriestadt wurde außerdem auch eine Änderung für die Volksfest-Zeit beschlossen. Künftig gibt es stark verschärfte Regeln für den Alkoholkonsum am Volksfestplatz.

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