Rund 300 Teilnehmer vor Ort

Fridays for Future in Mühldorf: Klima betrifft alle

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Mühldorf – Rund 300 Teilnehmer marschierten bei der ersten Demonstration der „Fridays for Future Ortsgruppe Mühldorf“ vom Bahnhof Richtung Stadtplatz, um für mehr Klimaschutz zu protestieren.

„Wir haben uns bewusst für Mühldorf entschieden, denn das Klima betrifft uns alle – egal ob Stadt oder Land“, das war der Beginn der Rede von Zacharias, Mitglied bei den jungen Grünen. Man müsse auf die aktuellen Probleme aufmerksam machen, die jetzt gelöst werden müssten. Dafür bräuchte man echte und wirksame Lösungen, so der Redner für die jungen Grünen.

„Denn die politische Teilhabe beginnt nicht erst mit 18 Jahren, unsere Wünsche sind auch wichtig“, damit sprach Zacharias vielen der jungen Demonstranten aus der Seele. Rund 300 Jugendliche waren es am Freitag, 7. Juni, die an der ersten Demo der „Fridays for Future Ortsgruppe Mühldorf“ teilnahmen.

Die Bilder von der ersten Demo:

Erste Demonstration: „Fridays for Future“ in Mühldorf angekommen

Nach Schulschluss ab 14 Uhr haben sie sich am Bahnhof getroffen, um der Politik ihre Missgunst über die aktuelle Klimapolitik auszudrücken. Von dort marschierten die Jugendlichen über den Stadtberg Richtung Stadtplatz, an dem eine Kundgebung stattfand.

Lokale Politker ermutigen Schüler

Claus Debnar, Kreisvorstand (Die Linke Altötting-Mühldorf), ermutigte die Teilnehmer weiterzumachen. „Auch wenn viele Politiker sagen, es bringt nichts, wenn die Jugend auf die Straße geht. Macht weiter! Es wird über Klima geredet“, so Bednar.

Auch Kreissprecherin Judith Bogner (Grünen) dankte allen für den Willen und Engagement für den Klimaschutz. Besonders erfreulich sei, dass es eine überparteiliche Zusammenarbeit gebe. Organisiert haben die erste Demo nämlich die SPD, die Grünen und die Linke sowie deren Jugendgruppen. „Wir leben in einer Demokratie, ihr könnt mitentscheiden wie unsere Zukunft aussieht“, so Bogner vor den Jugendlichen.

Protest im Bundestag

Mitorganisator Dennis, der beim Protest einiger Jugendliche im Bundestag beteiligt war, erzählte von diesem Erlebnis und schilderte seine Erlebnisse. „Rund 50 Jugendliche haben diesen Protest mitorganisiert, durchgeführt haben ihn dann nur 20 Personen.Ich habe mich nicht einschüchtern lassen.“ Der Kampf für die grüne Energiewende gehe weiter, ist sich Dennis sicher.

Alle drei Monate soll eine Demo stattfinden, abwechselnd in Waldkraiburg und Mühldorf. Informationen zur Ortsgruppe gibt es auf ihrer Facebook-Seite sowie ihrem Instagram-Kanal. „Ich finde es geil, dass Mühldorf mitmacht“, freute sich Bogner.

jz

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