Fest des Burschenvereins

Festsonntag des Burschenverein Mühldorf

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Mühldorf - Zwei Tage war es an diesem Wochenende besonders festlich: Der Burschenverein feierte dort sein Gründungsfest mit einer Burschenparty am Samstag und dem Festsonntag.

Der Burschenverein Mühldorf wurde eigentlich bereits am 19.November 2013 offiziell als Verein eingetragen. Knapp 20 Mitglieder zählt der Verein und hat mit dem 1. Vorstand Christian Storfinger und dem 2. Vorstand Helmut Schmidt zwei engagierte Vertreter an der Spitze sowie auch mit Simone Maier und Korinna Noller sogar zwei weibliche Mitglieder - „Quotenweiber“ wie sie auch genannt werden. Das Ziel des Vereins ist es, dass das Brauchtum und die Traditionen gepflegt werden ebenso wie der Glaube, die Sitte und das gemeinschaftliche Zusammensein und sich gegenseitig zu unterstützen. Erst am vergangenen Wochenende wurde nun die Vereinsgründung erst so richtig gefeiert. „So ein Fest benötigt eine Planung und die dauerte nun ein ganzes Jahr, um alles optimal umzusetzen“, verriet Helmut Schmidt. Die Stiftung Ecksberg stellte dem Verein hier das Gelände zur Verfügung, um alles zu realisieren.

Festsonntag Burschenverein Mühldorf

Festsonntag Burschenverein Mühldorf

Den Festgottesdienst mit einigen Hundertschaften von Besuchern und zahlreichen Vereinen hielt am Sonntag Pfarrer Franz Aicher aus Raitenhaslach bei Burghausen unterstützt von der Derfi Musi aus Altmühldorf. In seiner Eröffungsrede definierte er das Wappen des Burschenvereins. Die Rauten als Bezug zur Heimat, das Mühlrad als Symbol für Arbeit, die Hände zum Gruß und zur Gemeinschaft sowie Hopfendolde als Symbol der Geselligkeit spiegeln sich auf dem Wappen wieder. Zwei wertvolle Geschenke gab es für die Mühldorfer Burschen beim Festgottesdienst. Mit einer antiken Fahne aus dem Jahr 1907 dürfen sie künftig bei Festzügen mitmarschieren. Die Fahne des einstigen Burschenverein Altmühldorf der im Krieg verboten wurde, wurde nun von der Pastoralreferentin Claudia Stadler von der Pfarrei St. Laurentizus Altmühldorf wieder zu neuem Leben erweckt und den Burschen stellvertretend mit Felix Jahnel vom Festausschuss feierlich als besondere Leihgabe überreicht. Pfarrer Franz Aicher überreichte der Vorstandschaft eine gesegnete Kerze mit dem Wappen des Vereins die sie „im gemeinsamen Beisammensein anzünden sollen“. Der Gottesdienst endete schließlich mit dem Lied der Bayern. Prominente waren diesmal nicht viele vor Ort. Die 2. Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag erschien aus Überzeugung zur Gründung des Vereins.

Ludwig Stuffer

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