Vortrag der AOK und der Deutschen Herzstiftung

Durch plötzlichen Herztod: 65.000 Tote in Deutschland

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AOK-Direktor Andreas Santl und Dr. Hans-Ulrich Kain, Chefarzt und Kardiologe an der Kreisklinik Mühldorf

Mühldorf - Jedes Jahr sterben etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod in Deutschland. Jetzt hält die AOK und die Deutsche Herzstiftung einen Vortrag darüber, wie man es erkennt und behandelt.

Jedes Jahr fallen dem plötzlichen Herztod in Deutschland circa 65.000 Menschen zum Opfer.


Dazu bot die AOK Mühldorf in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung einen Vortrag des Kardiologen und Chefarzt der Kreisklinik Mühldorf, Dr. Hans-Ulrich Kain, im AOK-Haus an. Über 60 interessierte Zuhörer erfuhren, wie man Herzerkrankungen und Risikofaktoren frühzeitig erkennt und behandelt. Vor allem sei es wichtig, bedrohliche Anzeichen, wie Brustschmerzen, Luftnot  und hartnäckiges Herzstolpern im Vorfeld ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen.

Der plötzliche Herztod ist die Folge eines akuten Herz- Kreislaufversagens, der innerhalb weniger Sekunden zum Herzstillstand führt. Nur ein kleiner Prozentsatz überlebt den Herzstillstand durch eine erfolgreiche Reanimation. Warum so wenige? „Die Überlebenswahrscheinlichkeit einer Person mit Herzstillstand hängt ganz wesentlich davon ab, wie frühzeitig und mit welcher Qualität die Zeugen eines Herz-Kreislaufversagens – meist Laien - die Wiederbelebung durchführen“, betont der Notfallmediziner und Kardiologe Prof. Dr. med. Dietrich Andresen,  Vorstandsvorsitzender der Deutsche Herzstiftung anlässlich der bundesweiten Herzwochen. Die diesjährige Aufklärungskampagne stand unter dem Motto „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“

Viel Wissenswertes zum Thema erfahren Sie unter www.herzstiftung.de.

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