Diskussion um Kreisumlage im Landkreis Mühldorf

CSU-Fraktion will Senkung - Landrat ist dagegen!

Mühldorf - Die CSU-Fraktion im Kreistag will die Kreisumlage von 54,8 Punkten um einen Zähler auf 53,8 Punkte im kommenden Jahr senken. Landrat Georg Huber ist jedoch gegen eine Senkung.

Wie der Mühldorfer Anzeiger am Montag berichtet, verwies das Landkreis-Oberhaupt auf die hohen Investitionen, die die Gremien bereits beschlossen haben. Konkret geht es dabei um die 80 Millionen Euro, die bis 2025 in die Sanierung und den Neubau von Schulen fließen sollen. Zudem sind 30 Millionen Euro für den Tiefbau vorgesehen. Zudem wurde in der jüngsten Sitzung beschlossen, dass auch das Krankenhaus in Mühldorf einen Investitionszuschuss von 16 Millionen Euro braucht und entsprechend geplant werden müsse.

CSU-Fraktionsvorsitzender Anton Sterr begründet die geplante Senkung mit der deutlichen Steigerung der Umlagekraft des Landkreises Mühldorf auf über 120 Millionen Euro. Damit solle eine Entlastung im "vertretbaren Umfang" erreicht werden, hieß es. Huber hielt dagegen: "Wir müssen die Steigerung der Bezirksumlage rechnen. Wenn die Kreisumlage bei 53,8 Punkten bleibt, dann verlieren wir im Finanzplan- Zeitraum rund 4,8 Millionen Euro. Das kann der Landkreis nur mit einer Kreditaufnahme kompensieren."

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Mühldorf am Inn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser