Ja zu Sozialwohnungen, Nein zu Flüchtlingsunterkünften

"Wir würden dort eine Ghettosituation bekommen!"

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Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner

Mühldorf - Die Stadt Mühldorf will zusammen mit einem Investor fast 100 neue Sozialwohnungen in der Stadt bauen. Ein Antrag für den Bau von 40 Flüchtlingswohnungen wurde dagegen einstimmig abgelehnt.

Das hat der Bauausschuss der Stadt entschieden. Das berichtet der Mühldorfer Anzeiger in seiner Donnerstagsausgabe. Die insgesamt 96 Sozialwohnungen sollen, verteilt auf vier Häuser, westlich der Harthauser Straße errichtet werden. Die Verträge sind allerdings noch nicht endgültig unterzeichnet.

„Wir müssen an unsere Bevölkerung denken. Wir haben Mitbürger, die Wohnungen in diesem Bereich suchen. Wir können nicht nur Wohnungen im Hochpreissektor anbieten“, erklärte Bürgermeisterin Marianne Zollner dem Mühldorfer Anzeiger.

Der Bauantrag eines Privatinvestors für 40 Flüchtlingswohnungen in der Adolf-Kolping-Straße wurde vom Gremium jedoch einstimmig abgelehnt. „Das Gelände hinter den ESV-Tennisplätzen eignet sich nicht für diese Wohnungen. Wir würden dort eine Ghettosituation bekommen, die mit mir nicht zu machen ist“, so das Stadtoberhaupt.

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