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Aktion für Sicherheit für Schulkinder

AOK und Kreisverkehrswacht: Sichtbarkeit schützt auf dem Schulweg

Für die Sicherheit der Kinder: Sichtbarkeit schützt auf dem Schulweg.
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Für die Sicherheit der Kinder: Sichtbarkeit schützt auf dem Schulweg.

649 Schulwegunfälle passierten im Jahr vor Corona (2019) auf Bayerns Straßen. In den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 gab es mit 411 bzw. 458 deutlich weniger Schulwegunfälle.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Garching an der Alz – Nach dem Rückgang in den vergangenen beiden Jahren meldet das Bayerische Innenministerium jedoch wieder einen Anstieg in der Unfallstatistik für das Jahr 2022. „Umso wichtiger ist es jetzt, gerade Erstklässlerinnen und Erstklässler in den ersten Schulwochen zu unterstützen, damit sie sicher zur Schule und wieder nachhause kommen“, so Andreas Kochbeck, Direktor der AOK Altötting/Mühldorf. Die Abc-Schützen müssen sich häufig auf einem neuen Schulweg zurechtfinden, der gerade bei Dunkelheit und in der Dämmerung besondere Gefahren birgt. „Mit einer Warnweste und Reflektoren lässt sich die Sichtbarkeit erhöhen und so das Unfallrisiko im Vergleich zu dunkler Kleidung halbieren“, sagt Kochbeck. Bereits seit drei Jahren arbeitet die AOK Bayern eng mit der Verkehrswacht Bayern zusammen, um die Erstklässlerinnen und Erstklässler zum Schulanfang mit Warnwesten auszustatten. Knapp 200.000 Sicherheitsüberwürfe gingen seitdem bayernweit an die Abc-Schützen.

Bewährte Zusammenarbeit seit drei Jahren

Die AOK-Direktion Altötting/Mühldorf stattet in diesem Jahr zum Schulstart im Landkreis Altötting insgesamt 793 Erstklässler aus 18 teilnehmenden Schulen mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. „Wir freuen uns, dass wir unsere Kooperation für mehr Sicherheit im Straßenverkehr mit der Verkehrswacht Bayern fortsetzen können“, bekräftigt Kochbeck. Die Gesundheitskasse sehe es als wichtige Aufgabe, den Schulweg gerade für die Kleinsten und Schwächsten im Straßenverkehr sicherer zu machen. Die Verteilung der Warnwesten an die Schulen im Landkreis erfolgte durch Gisela Kriegl, 1. Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Altötting-Burghausen, und die Jugendverkehrserzieher der Polizei. Julia Bucher, Fachberaterin für Verkehrs- und Sicherheitserziehung im Schulamtsbezirk Altötting, stand den Schulen während des Bestellprozesses mit Rat und Tat zur Seite. Auch sie sind von der Aktion überzeugt. Dazu sagt Gisela Kriegl: „Die sogenannten Warndreiecke tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu vermeiden.“ Die Kinder könnten so auch bei schlechtem Wetter oder in der Dämmerung gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. An insgesamt etwa 1.700 Grund- und Förderschulen in ganz Bayern werden heuer rund 100.000 Sicherheitsüberwürfe verteilt.

Übergabe der Warndreiecke in Garching

An der Grundschule in Garching a. d. Alz fand die offizielle Übergabe im Landkreis Altötting statt. Hier erhalten 35 Erstklässler die praktischen Überwürfe. Rektorin Verena Heise befürwortet das Projekt „Sicherheit durch Sichtbarkeit“. Gerade mit Beginn der dunklen Jahreszeit steige die Gefahr, dass Autofahrer Kinder zu spät erkennen. „Ein häufiger Unfallgrund ist, dass Kinder nicht auf den fahrenden Verkehr achten und auch mal überraschend die Straße überqueren“, sagt Heise. Die reflektierenden Warndreiecke böten den Kindern auf ihrem Schulweg einen wichtigen, zusätzlichen Schutz.

Pressemitteilung AOK Direktion Mühldorf

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