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Gesundheitskasse will regionale Netzwerke stärken

AOK-Beirat: Wechsel im Vorsitz – „Innovative regionale Versorgungsmodelle fördern“

Stefan Mooshuber, ab 1. Januar Beiratsvorsitzender bei der AOK-Direktion Mühldorf/Altötting
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Stefan Mooshuber, ab 1. Januar Beiratsvorsitzender bei der AOK-Direktion Mühldorf/Altötting

Zu Jahresbeginn wechselt turnusgemäß der Vorsitz im Beirat der AOK-Direktion Mühldorf/Altötting: Stefan Mooshuber, Vertreter der Arbeitgeber, übernimmt vom Versichertenvertreter Thomas Steger für kommendes Jahr die Leitung des ehrenamtlichen Gremiums.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Mühldorf – „Die AOK ist seit jeher regional verankert und wird dies auch weiterhin bleiben. Die AOK Bayern will deshalb verstärkt innovative regionale Versorgungsmodelle fördern“, so Mooshuber. 

Patientinnen und Patienten erwarten eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung vor Ort. So genießt die Bedeutung der Gesundheitsverso-gung in der bayerischen Bevölkerung einen hohen Stellenwert. Laut einer ak-tuellen Umfrage, die von der AOK Bayern in Auftrag gegeben wurde, wünschen sich 95 Prozent der bayerischen Bevölkerung einen Hausarzt in ihrer Nähe. Erst danach folgen in ihrer Bedeutung Einkaufsmöglichkeiten und In-ternetversorgung (jeweils 93 Prozent), Krankenhäuser liegen mit 91 Prozent bereits auf Platz vier. „Es werden zukünftig vor allem die regionalen Netzwerke sein, die in ländlichen Regionen die Gesundheitsversorgung sicherstel-len werden“, so Mooshuber.

Lokale und digitale Beratung

Die AOK bietet mit lokal-digitalen Lösungen passgenaue Unterstützung für ihre Versicherten – auch von vulnerablen Gruppen – bei Fragen rund um ihre Gesundheit: In der Gesundheitskasse entscheidet jeder Versicherte persönlich, wie er beraten und unterstützt werden will. Es gibt in ganz Bayern das Angebot zur persönlichen Beratung vor Ort oder der telefonischen und digitalen Unterstützung. 

„Zugleich baut die AOK ihre digitalen Angebote für die Versicherten im Bereich Service, Pflege und Gesundheitsförderung kontinuierlich aus“, so Mooshuber. So bietet die AOK in den Landkreisen Altötting und Mühldorf seit über zehn Jahren unterstützende Hilfe durch kompetente Pflegeberaterinnen an. Pflegebedürftige und deren Angehörige lassen sich am häufigsten telefonisch beraten, aber auch die persönliche Beratung Zuhause ist gefragt. In diesem Jahr führten die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater vor Ort rund 2.100 Telefonate und machten 8 Hausbesuche, zudem fanden in den AOK-Geschäftsstellen 77 persönliche Pflegeberatungen statt. Bayernweit waren es über 42.200 Telefonate und 1.450 Hausbesuche sowie rund 2.000 persönliche Pflegeberatungen in den AOK-Geschäftsstellen.

„Pflegende Angehörige können auch digitale Hilfen nutzen wie den Familien-Coach-Pflege“, so Mooshuber. Das Online-Programm soll dazu beitragen, die psychische Gesundheit der Pflegepersonen zu stärken und sie vor Überlastung zu schützen. Mit Hinweisen, Informationen, interaktiven Übungen, mehr als 40 Videos und 14 Audiodateien lernen die Nutzer, wie sie besser mit den seelischen Herausforderungen umgehen können. Ein Fokus liegt dabei auf besonders schwierige Pflegesituationen in der Betreuung von Menschen mit Demenz oder in der Begleitung von Sterbenden.

Pressemitteilung AOK-Direktion Mühldorf/Altötting

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