Areal in Mühldorf soll zu Gewerbgebiet werden

„Das waren noch Zeiten ...“ - Teilt Eure Erinnerungen an den Kingdom Parc!

Der „Kingdom Parc“ in Mühldorf am Inn.
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Der „Kingdom Parc“ in Mühldorf am Inn.

Mühldorf am Inn - Viele unserer Leser verbinden schöne Erinnerungen mit dem „Kingdom Parc“: Wir wollen sie hören.

„Das waren noch Zeiten im Kingdom Parc und im C4. Schön war‘s“, kommentiert etwa Sieglinde S. unter dem Facebook-Post zum Artikel von innsalzach24.de auf Facebook. „War ne verdammt geile Zeit“, stimmt ihr Nadine O. zu. „Wir haben dort damals wunderschöne Abende beziehungsweise Nächte verbracht“, erinnert sich auch Caro H..


Legendäre Nächte im Kingdom Parc in Mühldorf: Wir möchten Eure Geschichten lesen!


Hast auch Du legendäre Nächte im Kingdom Parc verbracht und willst diese Erinnerung teilen? Dann schick uns einen kurzen Text per Mail an termine@ovb24.de (Kennwort: „Kingdom Parc Mühldorf“). Wir sind gespannt auf Eure Geschichten und Erfahrungen. Neben Euren Zeilen könnt Ihr uns auch ein Foto von Euch beziehungsweise von den Nächten in der Großraumdisko mitschicken. Wir veröffentlichen Eure Geschichten anschließend in einem Artikel.

Kingdom Parc-Areal in Altmühldorf lag jahrelang brach - Investor beantragt nun für seine Pläne Umwidmung zu Gewerbegebiet

Das Kingdom Parc-Areal liegt seit vielen Jahren brach. 2014 wurde er übergangsweise als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Davor und danach wurden immer wieder neue Pläne für seine Verwendung diskutiert und dann wieder verworfen. Zuletzt war das Gelände 2018 in den Schlagzeilen, als die Option einer Zwangsversteigerung ins Gespräch kam. Daraus wurde dann aber doch nichts. Nun hat es ein Investor aus Hannover erworben.

Der Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich eine Änderung für das Areal in Altmühldorf, auf dem sich der „Kingdom Parc“ befindet. Damit der Investor seine Pläne für das Gelände möglich machen kann, hatte er die baurechtliche Umwidmung von einem „Sondergebiet Kino/Discothek“ zu einem Gewerbegebiet beantragt. Es gab einige kritische Stimmen, die sich etwa eine andere Nutzung, als ein Gewerbegebiet gewünscht hätten. Auch kamen Sorgen auf, dass am Ende der Bau eines Logistik-Zentrums zu befürchten sei, dass dann kaum Gewerbesteuer-Einnahmen bringen könnte.

„Es geht hier heute erstmal nur um diese Umwidmung“, betonte Erster Bürgermeister Michael Hetzl (UM). „Was dann genau dort entsteht, das steht ja noch gar nicht zur Debatte. Da können wir dann, wenn es um einen Bauantrag geht noch gut steuern“, führte er weiter aus. „Nebenbei bemerkt: Wir haben ja schon ein Logistikzentrum von Netto und die sorgen für sehr schöne Gewerbesteuer-Einnahmen.“

Viele haben schöne Erinnerungen an den „Kingdom Parc“

Dass manche Stadträte das Gebäude als „Schandfleck“ bezeichneten oder sonst ihre Freude über seinen Abriss bekundeten, stieß einigen unserer Leser dabei sauer auf. „Es ist ja immer alles eine Ansichtssache. Damals war die Disco -DER Hingucker wenn die Türme beleuchtet wurden und von überall kamen die Leute. Klar jetzt schaut es nicht mehr so schön aus, ich bezweifle aber, dass durch ein Logistik Zentrum, oder ähnliches, das ganze in dem Bereich schöner wird“, meint etwa Sylvia H.. „Aber gut, dann ist der Platz wenigstens genutzt von einem Hannoveraner Investor.“

„Schandfleck? Als das Ding noch voll war und Steuern gezahlt wurde, war es kein Schandfleck im Gegenteil, in allen Medien, überall war man stolz auf den Palast aber jetzt?“, meint Sabine A.. „Schön, dass über das seit Jahren leerstehende Gelände und Gebäude wieder nachgedacht wird mit neuen Konzepten“, meint wiederum Peter W.. „Hoffentlich hat ein Gewerbegebiet eine bessere Zukunft. Scheinbar war das Discokonzept von früher doch nicht toll. Nach einer boomenden Anfangszeit, gingen am Ende immer weniger hin, sodass nur noch die Schließung blieb. Also nicht jammern.“

hs

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