„Studierende und Arbeitgeber können vor Ort Hand in Hand gemeinsam agieren“

Erfolgsmodell Campus Mühldorf am Inn: Regionaler Arbeitsmarkt profitiert

Am Campus Mühldorf am Inn
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Melanie Nickel studiert im 4. Semester am Campus Mühldorf Angewandte Psychologie.

Der Campus Mühldorf am Inn wächst seit Jahren. Besonderer Vorteil ist die praxisnahe Ausbildung und Nähe zu lokalen Arbeitgebern. Auch diese profitieren von den neuen Arbeitskräften.

Pressemitteilung im Wortlaut

Mühldorf am Inn - Der Campus Mühldorf am Inn ist als Außenstandort der TH Rosenheim ein Erfolgsmodell. Insgesamt fünf Bachelorstudiengänge – die berufsbegleitenden Studiengänge Betriebswirtschaft und Maschinenbau sowie die Studiengänge Pädagogik der Kindheit, Soziale Arbeit und Angewandte Psychologie – werden inzwischen in Mühldorf angeboten und fast 650 Studierende sind derzeit eingeschrieben. Die Zahl der Studienanfänger/Innen ist seit dem Start im Wintersemester 2014/15 von 22 auf über 260 Studienanfänger/Innen gewachsen. Von diesem wohnortnahen Studienangebot profitieren einerseits die Studenten, aber auch der regionale Arbeitsmarkt, wo Fachkräfte dringend gebraucht werden.

Melanie Nickel beispielsweise studiert in Mühldorf im 4. Semester Angewandte Psychologie: „Ich habe mich für den Campus Mühldorf entschieden, da mich zu meinen der praxisorientierte Studienaufbau und zum anderen die Nähe zu meinem Heimatort besonders überzeugt haben.“

Pauline Lemberger hat ihr Studium kürzlich abgeschlossen und ist die erste Absolventin im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit. Auch sie schätzt den Praxisbezug, den man unter anderem durch die Praxissemester bekommen kann. Pauline Lemberger hat dieses in einer Jugendhilfeeinrichtung absolviert, bei der sie nach ihrem Studium sofort in ein Arbeitsverhältnis übernommen wurde. Kein Wunder, denn Fachkräfte werden dringend gebraucht.

Landrat Max Heimerl und Bürgermeister Michael Hetzl bezeichnen den Campus Mühldorf als Glücksfall für Stadt und Landkreis. Denn Fachkräfte werden in allen Bereichen in Zukunft dringend benötigt und mit einem Studienangebot vor Ort können Fachkräfte insbesondere für den pädagogischen und sozialen Bereich auch nach ihrer Ausbildung in der Region gehalten werden.

Für die Arbeitgeberseite zieht der Kreisgeschäftsführer der Caritas Richard Stefke eine positive Bilanz „Wir sind immer auf der Suche nach qualifiziertem Fachpersonal und begrüßen es, dass dieses nun vor Ort ausgebildet wird. Im Caritas-Zentrum Mühldorf machen Studierende ihre Praktika und zwei Hochschulabsolventen haben nach dem Studium bereits eine Stelle bei uns angetreten. Es ist schön, wenn Studierende und Arbeitgeber vor Ort Hand in Hand gemeinsam agieren. Dadurch ist es möglich, durch eine hochqualifizierte Soziale Arbeit einen sozialen Mehrwert im Landkreis zu schaffen“, so Stefke.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf am Inn

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