Campus Burghausen/Campus Mühldorf

MdL Heckner an MdL Knoblauch: „(Das ist) unangebracht und kontraproduktiv“

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Campus Burghausen/Campus Mühldorf: Der Antrag von Günther Knoblauch sei unangebracht und kontraproduktiv
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Landkreise: Die Finanzierung der dezentralen Hochschulstandorte wie Campus Burghausen und Campus Mühldorf war Thema eines Antrags von MdL Knoblauch im Landtag: Abgelehnt!. Hier ist die Reaktion von MdL Ingrid Heckner (CSU):

Als „schlechten Stil“ bezeichnet die Altöttinger Stimmkreisabgeordnete Ingrid Heckner die Aussagen ihres SPD-Landtagskollegen Günther Knoblauch zur finanziellen Ausstattung dezentraler Studienstandorte“, heißt es in einer Presseerklärung aus dem Büro der Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner zu dem Antrag von Günther Knoblauch. „Dieser hatte (…) gefordert, dass der Freistaat dezentralen Studienangeboten die gleiche Finanzierung zukommen lasse wie den Hauptstandorten.“ Nachträglich finanzielle Forderungen zu stellen sei unangebracht und kontraproduktiv, so Heckner.

Zur Erinnerung: Günther Knoblauch: "Das ist Hohn gegenüber dem ländlichen Raum"

Von Anfang an: Keine substantielle finanzielle Beteiligung des Freistaats

„Grundsätzlich sei ja verständlich, dass man immer eine möglichst hohe finanzielle Förderung für seine Einrichtungen erhalten wolle, erklärt Heckner“, heißt es weiter. „Im Falle der Dezentralisierung der Hochschullandschaft war (,,,) von Anfang an klar, dass es diese nur bei einer substantiellen finanziellen Beteiligung der Kommunen geben kann.“ Das sei die ´Geschäftsgrundlage´ der Regionalisierung der Hochschullandschaft gewesen.

Wenn dem so ist, dann ist offenbar jeder dezentrale Hochschulstandort folgerichtig eine Frage des Stadtsäckels – also die, wer sich das leisten kann – und möglicherweise eine Frage von Prestige. MdL Ingrid Heckner lässt zu der Finanzierung von dezentralen Hochschulstandorten über ihr Büro wissen:

Wer es sich leisten kann, ist dabei

In einer solchen Form dann nachträglich Forderungen aufzumachen, die den einvernehmlich getroffenen Vereinbarungen komplett widersprechen, halte ich für mehr als unangebracht und kontraproduktiv. Die Forderung, der Freistaat solle nunmehr doch die volle Finanzierung übernehmen, ist zudem auch juristisch angesichts des Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht zu rechtfertigen. Bei voller staatlicher Finanzierung hätten sich andere Standorte vielleicht auch beworben“, so Heckner weiter.“ (Pressemeldung Büro der Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner)

Die Abgeordnete betont darüber hinaus: „Keine Kommune ist gezwungen worden, sich zu für einen dezentralen Studienstandort zu bewerben. Die Bereitschaft zur Übernahme von Kosten verdeutlicht allerdings, welche Bedeutung unsere Heimatregion der Ansiedlung eines Hochschulstandortes beigemessen hat. Im Landkreis Altötting und der Stadt Burghausen haben wir diesbezüglich glücklicherweise offene Türen eingerannt und mit dem Campus Burghausen einen vollen Erfolg erzielt.“ Im Übrigen muss die Standortkommune auch nicht, wie von MdL Knoblauch behauptet, die Kosten für die Einrichtung der Hochschulgebäude übernehmen.“ (Pressemeldung Büro der Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner)

rw/Pressemeldung Büro der Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner

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