Kommunalwahlen 2014 - Landkreise Mühldorf und Altötting

So lief der Wahlabend in der Region

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Allen Prognosen zum Trotze feierte Robert Pötzsch von der UWG am gestrigen Sonntag einen Sieg und ist damit der neue Waldkraiburger Bürgermeister. Überglücklich feierte im Rathaus mit seiner Familie und vielen Anhängern seinen Triumph.
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Landkreis - Am Sonntag haben die Landkreise Mühldorf und Altötting Landräte und Bürgermeister in 53 Gemeinden gewählt. Der Liveticker zum Nachlesen: **NEU: Bilder aus Waldkraiburg**

Georg Huber (CSU) ist Mühldorfs alter und neuer Landrat. Er setzte sich bereits im ersten Wahlgang gegen seine vier Herausforderer durch und holte mit 56,6 Prozent der Stimmen klar die absolute Mehrheit. Sehen Sie hier Landrat Georg Huber im Interview:

Eindrücke aus Waldkraiburg:

Allen Prognosen zum Trotze feierte Robert Pötzsch von der UWG am Sonntag einen Sieg und ist damit der neue Waldkraiburger Bürgermeister. Überglücklich feierte im Rathaus mit seiner Familie und vielen Anhängern seinen Triumph.

Robert Pötzsch selbst zeigte sich sehr überrascht und prognostizierte: „Ich freue mich riesig über das Amt und möchte eine gute Zusammenarbeit mit allen Parteien im Stadtrat schaffen“. Bereits am 1. Mai beginnt seine neue Amtszeit und bis dahin möchte sich der Waldkraiburger bereits bestens einarbeiten. Das Bürgermeisteramt in Waldkraiburg ist zweifelsohne - wie in vielen Gemeinden auch - anspruchsvoll, zumal einige hunderte Termine pro Jahr die Präsenz des Stadtoberhauptes fordern.

Wahlparty Rathaus Waldkraiburg

stl

Der Liveticker vom Wahlabend zum Nachlesen:

22.10 Uhr: Weitere Stellungnahmen auf innsalzach24

Vielen Dank, dass Sie unseren Liveticker zur Kommunalwahl verfolgt haben. Alle Ergebnisse des Abends finden Sie auf unseren Sonderseiten. Morgen werden wir mit weiteren Stellungnahmen der Kandidaten sowie Videos und Fotos über die Kommunalwahl 2014 in der Region berichten.

22.05 Uhr: Schneiders "kühnste Träume" wurden übertroffen

Strahlender Sieger: Altöttings Landrat Erwin Schneider (CSU) am Wahlabend.

"Ich bin sehr zufrieden. Ich hätte mir in meinen kühnsten Träumen nicht erhofft, das Ergebnis von der letzten Wahl zu erreichen", erklärte Altöttings Landrat Erwin Schneider (CSU). Nun hat der CSU-Politiker das Ergebnis von vor sechs Jahren sogar noch übertroffen. "Ich habe noch keine Antwort drauf", sagte Schneider, der nun analysieren möchte, in welchen Gemeinden wie abgestimmt wurde und wie hoch die Wahlbeteiligung in den einzelnen Kommunen war. Die Themen für die kommenden sechs Jahren liegen für Schneider "auf dem Tisch": Zuvorderst sind dies die Schulen und "weitere Reformen im Krankenhausbereich", so Schneider.

21.59 Uhr: Seifinger hätte auf deutlich mehr Stimmen gehofft

"Ich hätte mir deutlich mehr Stimmen erwartet. Ich dachte, dass ich über 20 Prozent komme", erklärte Seifinger. Allerdings hätten ihn auch Ergebnisse von Mitbewerbern überrascht. Lasner habe er bei deutlich über 20 Prozent gesehen und die SPD habe er nicht so stark eingeschätzt, erklärte Seifinger. Welche Wahlempfehlung die UWG abgeben wird, ist noch offen. "Wir werden uns in Ruhe zusammensetzen und mal sehen, wie wir die Sache sehen, so Seifinger.

Zollner und Zieglgänsberger siegen in Mühldorf

21.50 Uhr: Lasner "Ein bisschen in den Rücken gefallen"

Stefan Lasner (CSU) gab sich nach seiner Niederlage bei der Mühldorfer Bürgermeisterwahl relativ gelassen. "Es ist natürlich ein bisschen eine Enttäuschung da. Es war aber in der letzten Woche absehbar, aufgrund eines Statements eines CSU-Kollegen in der Zeitung", sagte Lasner. Damit spielte er auf Altlandrat Erich Rambold (CSU) an, der im Mühldorfer Anzeiger eine Annonce veröffentlicht hatte, in welcher er sich für Bürgermeisterkandidatin Karin Zieglgänsberger aussprach. "Er ist uns da ein bisschen in den Rücken gefallen", so Lasner. Nun ist es an Lasner selbst, sich für - oder gegen - Zieglgänsberger auszusprechen. Welche Wahlempfehlung er und seine Partei abgeben werden, lies Lasner am Wahlabend allerdings offen. Dazu wolle er sich nicht äußern, erklärte der CSU-Politiker. Man werde zuerst die Verteilung der Stadtratssitze abwarten.

21.28 Uhr: Huber will "breite Mehrheit mitnehmen"

"Ich bin überglücklich und ich sage den Bürgerinnen und Bürgern, die mich gewählt haben, ein herzliches Dankeschön", sagte Georg Huber, alter und neuer Landrat im Landkreis Mühldorf. "Allen, die mich nicht wählen konnten, sage ich ganz deutlich: Ich werde versuchen, alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis mit einzubinden." Seinen Wahlsieg erklärte sich Huber damit, dass die Bürger gemerkt hätten, dass er auf sie zugehe und immer ein offenes Ohr habe. Im Kreistag wolle er auch weiterhin alle Fraktionen einbinden. "Ich versuche, die Breite Mehrheit im Landkreis mitzunehmen", so Huber.

Georg Huber bleibt Mühldorfs Landrat

21.20 Uhr: Schneider und Huber offiziell wiedergewählt

Jetzt ist es amtlich. Die Landratswahlen in Mühldorf und Altötting sind beendet, alle Gemeinden sind ausgezählt. Georg Huber setzte sich mit 56,6 Prozent der Stimmen durch. Erwin Schneider holte 69,07 Prozent.

20.16 Uhr: Haugeneder siegt souverän

In Neuötting hat sich Bürgermeister Peter Haugeneder (SPD) deutlich gegen seinen Herausforderer von der CSU Veit Hartsperger durchgesetzt. Haugeneder kam auf 64,17 Prozent der Stimmen. "Ich bin sehr glücklich und zufrieden", sagte Haugeneder, der sich im Vergleich zur letzten Wahl deutlich gesteigert hat (2008 kam der SPD-Politiker auf 60,87 Prozent). "Die Bürgerinnen und Bürger haben meine Arbeit als Bürgermeister anerkannt und sehr positiv bewertet", schloss Haugeneder aus seinem guten Ergebnis. Die kommenden Projekte in der Stadt seien die bereits begonnene Haushaltskonsolidierung und die Dorferneuerung in Alzgern, die bereits in einigen Tagen in Angriff genommen wird.

20.59 Uhr: Stichwahl in Haag

Auch in Haag ist ein spannender Wahlabend zu Ende gegangen. Wie erwartet - angesichts der fünf Kandidaten - kommt es in zwei Wochen zu einer Stichwahl. Heute konnten sich die Kandidaten der großen Parteien durchsetzen. Dr. Winfried Weiß errang 33,1 Prozent der Stimmen, Sissi Schätz (SPD) holte 24,3 Prozent und wird nun Weiß in der Stichwahl fordern. Josef Hederer (PWG) unterlag Schätz denkbar knapp mit 21,8 Prozent, auf den Plätzen vier und fünf folgen Herbert Zeilinger (WFH, 14 Prozent) und Wolfgang Obermaier (FWG, 6,8 Prozent).

20.55 Uhr: Henke hofft auf viele Kreistagssitze

Landratskandidatin Cathrin Henke (Grüne) zeigte sich zufrieden mit ihrem Ergebnis von rund 13 Prozent. Damit hat sie sich im Vergleich zur letzten Wahl klar verbessert, damals war sie auf 9,71 Prozent der Stimmen gekommen. "Ich freue mich sehr. Das ist für uns eine super Wahlergebnis und bestätigt die Arbeit der letzten Jahre." Jetzt hofft die Grünen-Politikerin auf möglichst viele Kreistagssitze für ihre Partei - und darauf, dass die CSU die absolute Mehrheit verfehlt. Das würde vieles leichter machen, so Henke.

20.45 Uhr: Hofauer bleibt im Amt

In der Stadt Altötting hat sich der Favorit durchgesetzt. Herbert Hofauer (Freie Wähler) erreichte 63,31 Prozent der Stimmen. Hubert Rothmayer (SPD) kam auf 29,4 Prozent, Günther (Vogl) konnte 7,29 Prozent der Wähler von sich überzeugen.

20.34 Uhr: Auch Schneider bleit Landrat

Im Landkreis Altötting setzte sich Erwin Schneider (CSU) bei der Landratswahl überdeutlich gegen seinen Herausforderer Franz Kammhuber (SPD) durch. Schneider liegt nach 33 von 34 Gemeinden bei 73,1 Prozent der Stimmen.

20.32 Uhr: Windhorst folgt auf Krebes!

Auch in Töging wird es keine Stichwahl geben. Dr. Tobias Windhorst (CSU) siegte souverän mit 62 Prozent der Stimmen. Werner Noske (SPD) erreichte 27,4 Prozent, Alexander Wittmann (Freie Wähler) kam auf 10,7 Prozent.

20.27 Uhr: Georg Huber bleibt Landrat!

Mühldorfs Landrat Georg Huber (CSU)

Im Mühldorfer Landratsamt wurde soeben auf den Wahlsieg von Georg Huber (CSU) angestoßen. Nach 30 von 31 Gemeinden führt der Landrat uneinholbar mit 56,5 Prozent. Auf Rang zwei liegt Peter Huber (UWG) mit 20,7 Prozent, dahinter folgen Cathrin Henke (Grüne) mit 13 Prozent, Alexander Will (SPD) mit 7,6 Prozent und Loredana Pacello (FDP) mit 2,2 Prozent.

20.25 Uhr: Pötzsch neuer Waldkraiburger Bürgermeister

Überraschung in Waldkraiburg! Entgegen der Erwartungen gab es in der größten Stadt im Landkreis Mühldorf schon heute eine Entscheidung. Robert Pötzsch (UWG) holte mit 50,62 Prozent der Stimmen hauchdünn die absolute Mehrheit und wird damit Waldkraiburgs neuer Erster Bürgermeister. Harald Jungbauer (CSU) kam auf 37,75 Prozent, Richard Fischer (SPD) auf 11,63 Prozent.

20.22 Uhr: Zieglgänsberger optimistisch

Karin Zieglgänsberger hat ihren Wahlsieg weniger euphorisch aufgenommen, als ihre Mitbewerberin von der SPD. "Ich habe gesagt: 'Stichwahl, ja'", erklärte Zieglgänsberger. Allerdings habe sie mit einer Stichwahl gegen Stefan Lasner gerechnet. Trotz des hervorragenden Abschneidens von Marianne Zollner im ersten Wahlgang erhofft sich die Freie Mühldorferin einen Sieg in der Stichwahl. "Die Karten werden neu gemischt", sagte Zieglgänsberger.

20.11 Uhr: Zollner sieht sich als Favoritin für die Stichwahl

Karin Zieglgänsberger (Freie Mühldorfer, links) mit Marianne Zollner (SPD)

Marianne Zollner war nach ihrem klaren (Etappen-)Sieg überglücklich. "Ich bin glücklich. Ich bin so froh und allen Mühldorfern so dankbar, dass sie mich gewählt haben." Gerechnet habe sie mit 30 Prozent oder mehr, am Ende wurden es fast 40 Prozent. "Es ist toll, danke an alle Mühldorfer." Für den zweiten Wahlgang sieht sich Zollner als Favoritin. "Ich rechne mir schon einen Erfolg aus, aber hundertprozentig ist noch gar nichts."

19.22 Uhr: Zollner und Zieglgänsberger in der Stichwahl

Das Ergebnis steht fest! Marianne Zollner und Karin Zieglgänsberger erreichen mit knapp 40 beziehungsweise gut 25 Prozent der Stimmen die Stichwahl. Wir berichten in Kürze mit Stimmen der Sieger und der Verlierer dieser Wahl.

19.17 Uhr: Lasner verliert an Boden

In der Stadt Mühldorf fehlt nur noch ein Bezirk. Zollner kommt aktuell auf knapp 40 Prozent der Stimmen. Zieglgänsberger hat ihren Vorsprung auf Lasner noch ausgebaut. Die Freie Mühldorferin liegt bei 25,39 Prozent, der CSU-Politiker rangiert bei nur noch 17,9 Prozent.

19.14 Uhr: Georg Huber auf dem Weg zur absoluten Mehrheit?

Mühldorfs Landrat Georg Huber (CSU) führt nach drei von 31 Gemeinden klar mit 54,7 Prozent der Stimmen. Auf Rang zwei liegt Cathrin Henke (Grüne) mit 25,8 Prozent. Peter Huber (UWG) kommt auf 15,5 Prozent, Loredana Pacello (FDP) auf lediglich 1,8 Prozent. Enttäuschend auch das Zwischenergebnis für Alexander Will. Der Sozialdemokrat liegt bei mageren 2,3 Prozent.

19.10 Uhr: Wahlbeteiligung bei rund 50 Prozent

Bei den Stimmanteilen tut sich nichts in Mühldorf, die Wahlbeteiligung wurde inzwischen aber auf rund 50 Prozent nach oben korrigiert.

19.05 Uhr: Schneider baut Vorsprung aus

Landrat Erwin Schneider baut in Altötting seinen Vorsprung aus. Nach zehn von 24 Gemeinden führt er mit 71,43 Prozent der Stimmen deutlich vor Franz Kammhuber. 

19.00 Uhr: Alles klar in Mühldorf?

30 von 35 Stimmbezirke sind in Mühldorf nun ausgezählt - ohne wesentliche Veränderungen bei den ersten drei Kandidaten. Zollner bleibt klar vorne, Zieglgänsberger liegt souverän auf Rang zwei. Eine Enttäuschung ist diese Wahl wohl nicht nur für Stefan Lasner, sondern auch für Andreas Seifinger, der bei elf Prozent liegt, und Dr. Georg Gafus, der rund sechs Prozent der Stimmen auf sich vereint.

18.50 Uhr: Duell Zollner-Zieglgänsberger?

Eine Stichwahl zwischen Marianne Zollner und Karin Zieglgänsberger wird immer wahrscheinlicher. Zollner liegt ohnehin klar vorne und auch Zieglgänsberger bleibt stabil bei rund 24 Prozent. Stefan Lasner liegt weiterhin bei gut 18 Prozent. 26 Bezirke sind inzwischen ausgezählt.

18.44 Uhr: Keine Veränderungen in der Kreisstadt

In Mühldorf führt Marianne Zollner weiter klar mit rund 40 Prozent der Stimmen. Die Laune im SPD-Lager steigt, es gibt immer dann Applaus, wenn Zollner über der 40 Prozent-Marke liegt. Zieglgänsberger bleibt klar vor Lasner. 22 Bezirke sind jetzt ausgezählt.

18.42 Uhr: Landrat Schneider liegt vorne

Es gibt erste Ergebnisse von der Altöttinger Landratswahl. Amtsinhaber Erwin Schneider (CSU) führt nach drei von 24 Gemeinden mit 67,81 Prozent vor seinem Herausforderer Franz Kammhuber (SPD).

18.40 Uhr: Niedrige Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung lag in Mühldorf bei mauen 40 Prozent. Nach diesem ambitionierten Wahlkampf aller Kandidaten eine große Überraschung!

18.36 Uhr: Zollner baut Vorsprung aus

Jetzt liegt Marianne Zollner knapp über 40 Prozent. 16 Bezirke sind bereits ausgezählt.

18.32 Uhr: Wer kommt in die Stichwahl?

Kann Stefan Lasner Karin Zieglgänsberger noch überholen? Aktuell sieht es danach aus, als würde es für Lasner und Zieglgänsberger nur noch um die Frage gehen, wer mit Marianne Zollner in die Stichwahl geht - zu groß scheint der Vorsprung der SPD-Politikerin.

18.30 Uhr: Zollner klar vorne

Auch nach zehn Stimmbezirken führt Marianne Zollner deutlich mit 38,96 Prozent. Stefan Lasner liegt mit 19,88 Prozent nur knapp hinter Karin Zieglgänsberger (23,58 Prozent).

18.26 Uhr: Zollner führt vor Zieglgänsberger

Die ersten sieben Stimmbezirke sind ausgezählt! Marianne Zollner führt deutlich mit 39,9 Prozent vor Karin Zieglgänsberger (FM) mit 26,38 Prozent. Stefan Lasner (CSU) liegt bei gut 18 Prozent, Andreas Seifinger bei gut 9 Prozent und Dr. Georg Gafus (Grüne) bei etwas über 6 Prozent der Stimmen.

18.17 Uhr: Stichwahl unumgänglich?

Marianne Zollner (SPD) sagt, sie rechne fest damit, in die Stichwahl einzuziehen. Einen Sieg im ersten Wahlgang hält sie nicht für möglich - immerhin müsste sie (oder ein anderer Kandidat) dafür gegen vier Mitbewerber die absolute Mehrheit der Stimmen erringen.

18.10 Uhr: Die Kandidaten treffen ein

Soeben sind die ersten beiden Bürgermeisterkandidaten im Haberkasten eingetroffen: Marianne Zollner (SPD) und Andreas Seifinger (UWG).

18.05 Uhr: Wahllokale sind geschlossen

Die Wahllokale sind nun geschlossen. Wie war wohl die Wahlbeteiligung in der Region? Vor sechs Jahren lag sie in der Kreisstadt Mühldorf bei 55,2 Prozent, in Altötting gar nur bei 49,6 Prozent. Können diese Werte heuer übertroffen werden? Auf unseren Sonderseiten werden wir Sie im Laufe des Abends auch darüber informiert. Noch liegen uns keine Wasserstandsmeldungen aus der Region vor, in der Landeshauptstadt entwickelte sich die Wahlbeteiligung allerdings nicht gerade erfreulich. Wie unser Partnerportal tz.de meldet, dürfte der Wert der letzten Kommunalwahl (45,6 Prozent) verfehlt werden. Bis 16 Uhr hatten in der Landeshauptstadt heuer nur 19,1 Prozent der Bürger ihre Stimme in einem Wahllokal abgegeben – 2008 waren es zur selben Uhrzeit noch 27,3 Prozent.

17.48 Uhr: Ergebnisse im Minutentakt

Die Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen könnten heute im Minutentakt eintreffen. Dort geht das Auszählen erfahrungsgemäß sehr schnell. Bis fest steht, wer in den kommenden sechs Jahren der Landrat in Mühldorf und Altötting sein wird, kann mehr Zeit vergehen.

17.36 Uhr: Alle Ergebnisse auf unseren Sonderseiten

Wir werden Sie auf innsalzach24 auch über die Entwicklungen in allen anderen Gemeinden in der Region auf dem Laufenden halten – hier im Liveticker und auf unseren Sonderseiten zu den Kommunalwahlen. Dorf finden Sie Infos zu jeder Gemeinde, samt den Wahlergebnissen von 2008. Sobald Ergebnisse der diesjährigen Wahl vorliegen, werden wir sie dort veröffentlichen.

17.30 Uhr: Wahlparty im Haberkasten

Wir sind aktuell bei der öffentlichen Wahlparty im Mühldorfer Haberkasten. In der Kreisstadt steht wahrscheinlich eine der spannendsten Entscheidungen an: Gleich fünf Bürgermeisterkandidaten bewerben sich um die Nachfolge von Günther Knoblauch. Im Haberkasten werden sie ab 18 Uhr, gemeinsam mit interessierten Bürgern, die Bekanntgabe der Ergebnisse verfolgen. Sobald aus den einzelnen Wahlbezirken Zahlen eintreffen, erfahren Sie davon hier bei uns im Liveticker.

17.20 Uhr: Bald schließen die Wahllokale

Herzlich willkommen zum innsalzach24-Liveticker zu den Kommunalwahlen in den Landkreisen Mühldorf und Altötting! In knapp 45 Minuten schließen die Wahllokale und schon einige Minuten später könnten die ersten Ergebnisse eintreffen. In insgesamt 55 Gemeinden wird ein neuer Gemeinde- beziehungsweise Stadtrat gewählt, 53 Gemeinden suchen einen Bürgermeister. Außerdem wählen die Bürger in Mühldorf und Altötting den Landrat und die Kreisräte.

Lesen Sie hier den Vorbericht zur Kommunalwahl:

In nur zwei Gemeinden in den Landkreisen Mühldorf und Altötting findet am 16. März keine Bürgermeisterwahl statt. In Burgkirchen ist Johann Krichenbauer erst 2012 zum Gemeindeoberhaupt gewählt worden, in Kraiburg votierten die Wähler ebenfalls 2012 mit deutlicher Mehrheit für Dr. Herbert Heiml, der bereits im Jahr zuvor als Zweiter Bürgermeister die Amtsgeschäfte des gesundheitlich angeschlagenen Ersten Bürgermeisters Michael Loher übernommen hatte.

33 Mal steht der Sieger (wohl) schon fest

Liveticker am Wahlabend:

Um Sie stets auf dem Laufenden zu halten, berichten wir an dieser Stelle am Wahlabend mit einem Liveticker über die Ereignisse vor Ort.

Überall sonst in den beiden Landkreisen, also in 53 Städten, Märkten und Gemeinden, wird ein Bürgermeister gesucht. Spannend wird es aber beileibe nicht überall - zumindest nicht, was das Bürgermeisteramt angeht. In gleich 33 Gemeinden gibt es nur einen Kandidaten, das wohl prominenteste Beispiel ist Hans Steindl (SPD). Der Burghauser Bürgermeister lenkt seit 20 Jahren die Geschicke der größten Stadt im Landkreis Altötting und hat - nach einem souveränen Sieg 2008 trotz Gegenkandidat - dieses Mal keinen Herausforderer. Spannend wird in Burghausen vor allem die Frage, ob Steindls SPD die absolute Mehrheit der Sitze erringen kann. Der Bürgermeister selbst steht heuer nicht auf der Stadtratsliste seiner Partei.

In allen Gemeinden mit nur einem Bürgermeisterkandidaten dürfen die Wähler, sofern sie das möchten, einen anderen Namen auf den Wahlzettel schreiben. Rein theoretisch steht also nirgendwo der kommende Bürgermeister bereits fest. Dass ein Bürgermeisterkandidat ohne Herausforderer auf diesem Wege aber tatsächlich die absolute Mehrheit verfehlt, ist mehr als unwahrscheinlich.

Landräte: Duell in Altötting, Fünfkampf im Mühldorf

Auf unseren Sonderseiten zur Kommunalwahl finden Sie am Wahlabend alle Entscheidungen und aktuellen Ergebnisse.

Bei der Landratswahl gibt es in Altötting eine Neuauflage des Duells Schneider gegen Kammhuber. Landrat Erwin Schneider (CSU) setzte sich 2008 klar mit 63,4 Prozent der Stimmen gegen seinen einzigen Herausforderer Franz Kammhuber durch. Auch 2014 ist der SPD-Politiker Schneiders einziger Mitbewerber.

Im Nachbarlandkreis strebt Georg Huber (CSU) seine zweite Wiederwahl an. Er muss sich in diesem Jahr gleich vier Herausforderern stellen: Alexander Will (SPD), Peter Huber (UWG), Cathrin Henke (Grüne) sowie Loredana Pacello (FDP). Im Vorfeld gab der CSU-Politiker als Wunschergebnis einen Sieg im ersten Wahlgang an, das Ziel seiner Herausforderer ist klar: den Amtsinhaber zumindest in die Stichwahl zwingen. Mit 56,8 Prozent der Stimmen war Huber 2008 schon im ersten Wahlgang siegreich, damals gegen drei Mitbewerber.

Mühldorf: Wer folgt auf den "ewigen Knoblauch"?

In Mühldorf ist vor wenigen Monaten eine Ära zu Ende gegangen. Nach 23 Jahren als Stadtoberhaupt darf Günther Knoblauch (SPD) heuer wegen der Altersgrenze für Landräte und Bürgermeister nicht mehr zur Wahl antreten. Um weiter politisch aktiv sein zu können, kandidierte der SPD-Politiker im vergangenen Jahr bei der Landtagswahl - und schaffte tatsächlich den Sprung ins Parlament. Seitdem lenkt Mühldorfs Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag (CSU) die Geschicke der Stadt, ist selbst aber nicht Bürgermeisterkandidatin.

Gleich fünf Politiker bewerben sich um die Nachfolge Knoblauchs als Erster Bürgermeister der Stadt: Die beiden Stadträte Marianne Zollner (SPD) und Dr. Georg Gafus (Grüne) sowie Karin Zieglgänsberger (Freie Mühldorfer), Stefan Lasner (CSU) und Andreas Seifinger (UWG). 2008 setzte sich Günther Knoblauch mit 63 Prozent der Stimmen durch - und das, obwohl er drei Gegenkandidaten hatte. Nun aber werden die Karten neu gemischt und alle fünf Kandidaten machen sich berechtigte Hoffnungen auf einen Wahlsieg.

Am Sonntagabend dürfen wohl zwei von ihnen jubeln, der Sieg eines Kandidaten schon im ersten Wahlgang scheint mehr als unwahrscheinlich. Realistisches Ziel der Kandidaten muss wohl sein, zunächst die Stichwahl zu erreichen. Wer letztlich Knoblauch als Stadtoberhaupt beerbt, entscheidet sich also wahrscheinlich erst am 30. März.

Altötting: Setzt sich Favorit Hofauer durch?

In Altötting darf wohl Amtsinhaber Herbert Hofauer (Freie Wähler) als Favorit gelten. Immerhin unterstützt auch die CSU seine Kandidatur, Freie Wähler und CSU stellen gegenwärtig die überwältigende Mehrheit der Stadtratsmitglieder. Allerdings steht Hofauer anders als 2008 vor einer echten Herausforderung. Damals siegte er mit knapp 90 Prozent der Stimmen, hatte allerdings keinen Gegenkandidaten. 2014 wollen gleich zwei andere Politiker ebenfalls ins Rathaus einziehen: Hubert Rothmayer (SPD) und Günter Vogl (Republikaner). Schafft einer der beiden Stadträte die Überraschung? Bei zwei Herausforderern steigt zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass sich Hofauer einer Stichwahl stellen muss.

Waldkraiburg: Nachfolger von Siegfried Klika gesucht

In Waldkraiburg neigt sich die Ära Siegfried Klikas dem Ende entgegen. Genau wie Knoblauch ist der CSU-Politiker zu alt für die Wiederwahl. Um seine Nachfolge bewerben sich die beiden Stadträte Richard Fischer (SPD) und Harald Jungbauer (CSU) sowie Robert Pötzsch von der UWG. Ähnlich wie in Mühldorf scheint auch in Waldkraiburg alles offen zu sein. 2008 setzte sich Klika nur vergleichsweise knapp gegen seine Herausforderin Susanne Engelmann (SPD) durch. Damals kam Klika auf 55,8 Prozent der Stimmen. Eine ähnlich knappe Entscheidung könnte den Waldkraiburgern auch in diesem Jahr bevorstehen. Gut möglich ist deshalb eine Stichwahl - mit welchen beiden Kandidaten auch immer - doch vielleicht setzt sich einer der drei Kandidaten auch schon im ersten Wahlgang durch.

Töging: Wer beerbt Horst Krebes?

In Töging ist die Konstellation ähnlich wie in Waldkraiburg. Auch dort tritt der Amtsinhaber nicht mehr an, auch dort gibt es drei Kandidaten. Werner Noske (SPD), Dr. Tobias Windhorst (CSU) sowie Alexander Wittmann (Freie Wähler) wollen die Nachfolge von Bürgermeister Horst Krebes antreten. Windhorst wollte Krebes bereits 2008 ablösen, unterlag aber mit 40,3 Prozent der Stimmen. Ob sich Windhorst dieses Mal durchsetzt oder ob Noske oder Wittmann ins Rathaus einziehen, scheint völlig offen. Vielleicht müssen auch in Töging die Wähler am 30. März ein zweites Mal an die Urne.

Fünfkampf in Haag, Kuriosum in Ampfing

Auch in vielen anderen großen Städten, Märkten und Gemeinden in den beiden Landkreisen ist das Bürgermeisteramt umkämpft. In Neuötting fordert Veit Hartsperger (CSU) Amtsinhaber Peter Haugeneder (SPD) heraus, in Neumarkt-St. Veit tritt Michael Kulhanek (CSU) gegen Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) an und in Haag sind gleich fünf Kandidaten im Rennen. Bürgermeister Hermann Dumbs (PWG) tritt nicht mehr an, beerben wollen ihn Dr. Winfried Weiß (CSU), Sissi Schätz (SPD), Wolfgang Obermaier (FWG), Herbert Zeilinger (WFH) sowie Josef Hederer (PWG). In Garching an der Alz bewerben sich Annemarie Heimhilger (CSU), Christian Mende (SPD/Unabhängige) sowie Christian Schneider (Freie Wähler) um die Nachfolge von Wolfgang Reichenwaller (Freie Wähler).

In Ampfing tritt Bürgermeister Ottmar Wimmer (CSU) erneut zur Wahl an, obwohl er eigentlich über der Altersgrenze liegt. Möglich gemacht hat dies eine Satzungsänderung. Die Altersgrenze gilt nur für hauptamtliche Bürgermeister und Ampfing ist genau groß genug, um sich aussuchen zu dürfen, ob der Bürgermeister ein ehrenamtlicher oder ein hauptamtlicher sein soll. CSU und UWG haben sich im vergangenen Oktober im Gemeinderat geschlossen dafür ausgesprochen, dass Ampfing künftig ein ehrenamtlicher Bürgermeister vorsteht. Dagegen waren nur die drei Gemeinderäte von SPD und Grünen. Damit darf Wimmer also erneut antreten - muss sicher aber anders als 2008 einem Herausforderer stellen: Dietrich Hübner von der SPD.

Alle Ergebnisse schon auf unseren Sonderseiten

Auf unseren Sonderseiten zu den Kommunalwahlen 2014 finden Sie am Wahlabend alle Entscheidungen und aktuellen Ergebnisse direkt aus den Wahllokalen. Außerdem sind wir für sie überall dort vor Ort, wo es spannend wird. In unserem Liveticker erfahren sie alle Ergebnisse sowie erste Reaktionen der Kandidaten wie gewohnt "einen Klick schneller".

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