Amt für Jugend und Familie

Landkreis sucht dringend Pflegeeltern

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Das Team des Pflegekinderdienstes im Amt für Jugend und Familie Mühldorf (v.l.n.r.): Annette Eder, Rita Herdegen-Hümmrich, Klaudia Reip, Manuela Haber-Pscheidl, Ingrid Buchberger.

Landkreis - Um Kindern die Möglichkeit zu bieten, wohlbehütet und geborgen in einer Familie aufzuwachsen, sucht das Amt für Jugend und Familie dringend Pflegeeltern.

Derzeit leben 79 Kinder im Landkreis Mühldorf in Pflegefamilien. Um zukünftig noch mehr Kindern die Chance zu geben, in der Geborgenheit einer Familie aufzuwachsen, sucht das Amt für Jugend und Familie Mühldorf Pflegeeltern, die bereit und in der Lage sind, fremden Kindern auf Zeit oder dauerhaft ein neues Zuhause zu geben.

Dabei sollte der Schritt zur Aufnahme eines Pflegekindes gut überlegt sein: „Wer sich als Pflegeeltern engagieren will, muss belastbar sein und viel Geduld und Einfühlungsvermögen für die Situation des Kindes und der leiblichen Eltern mitbringen“, betont Elfriede Geisberger, Leiterin des Amtes für Jugend und Familie Mühldorf. „Eine wichtige Grundvoraussetzung ist die Freude an der Versorgung und Erziehung von Kindern und die Bereitschaft, mit den Herkunftseltern, dem Amt für Jugend und Familie sowie sonstigen Fachkräften eng zusammenzuarbeiten. Die Pflegeeltern können sich in allen Fragen des Pflegeverhältnisses an unseren Fachdienst wenden.“

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Neben der fachlichen Beratung erhalten sie auch das altersgestaffelte Pflegegeld durch das Amt für Jugend und Familie ausbezahlt. „Wir lassen die Pflegeeltern bei ihrer wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeit nicht alleine“, betont Elfriede Geisberger. Gerade in der Anfangsphase eines Pflegeverhältnisses stehen die Pflegefamilien vor sehr hohen Anforderungen. „Die Pflegeeltern erhalten deshalb die Möglichkeit zu regelmäßigen Treffen zum Austausch und zur gegenseitigen Unterstützung und werden zu verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen eingeladen“, erklärt Elfriede Geisberger. In regelmäßigen Abständen finden Hilfeplangespräche im Amt für Jugend und Familie statt, in denen alle Hilfsmaßnahmen und die Umgangskontakte zwischen dem Kind und der Herkunftsfamilie geregelt werden.

Für die allgemeine Vollzeitpflege ist keine besondere pädagogische Ausbildung erforderlich. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, Kinder mit einem deutlich erhöhten Betreuungsbedarf und besonderen Bedürfnissen in einer intensivpädagogischen Vollzeitpflegefamilie aufzunehmen. Für die Pflegeeltern bedeutet dies höhere Anforderungen, so dass in diesen Fällen eine berufliche Qualifikation im pädagogisch-psychologischen oder medizinisch-pflegerischen Bereich vorausgesetzt wird.

Wer sich für die Aufgabe als Pflegeeltern interessiert, kann sich im Amt für Jugend und Familie Mühldorf bei Rita Herdegen-Hümmrich unter der Telefonnummer 08631 / 699 494 oder Annette Eder, Telefon 08631 / 699772, informieren.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf

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