Zwei der drei geplanten Gedenkorte

KZ-Gedenkstätten sollen im April im Mühldorfer Hart eröffnet werden

Mühldorf - Mit dem ehemaligen Massengrab und Waldlager sollen im April 2018 zwei KZ-Gedenkorte im Mühldorfer Hart eröffnet werden. Der dritte Gedenkort am Bunkerbogen wird noch eine Weile auf sich warten lassen müssen: 

Nach jahrzehntelanger Erinnerungsarbeit, nach unzähligen Besprechungen, nach vielen Rückschlägen ist allen Beteiligten die Erleichterung und Vorfreude anzuhören. „Im April 2018 wird eröffnet" - Ulrich Fritz, der bei der Stiftung Bayerische Gedenkstätten für die KZ-Außenlager zuständig ist, legt sich fest. „Dieser Termin ist auch politisch gewollt, daran wird nicht mehr gerüttelt", sagt er im Gespräch mit dem Mühldorfer Anzeiger. 

Geplant sind an den beiden ersten Gedenkorten neben Informationsschleusen sogenannte narrative Wege mit Zitaten ehemaliger Häftlinge. Schon in der nächsten Sitzung in knapp zwei Wochen soll über mögliche Texte am dritten Gedenkort Bunkerbogen gesprochen werden, so der Mühldorfer Anzeiger weiter.

Wann dieser dritte, zentrale Gedenkort fertig ist, steht noch in den Sternen. „Da werden noch Jahre vergehen“, glaubt Franze Langstein, Vorsitzender des „Vereins für das Erinnern“. „Im Idealfall könnten Ende 2018 die Kampfmittel beseitigt sein, 2019 könnten wir dann anfangen zu bauen. Für 2019/2020 haben wir Bundesmittel beantragt.“ Dieser Antrag war 2013 schon einmal gescheitert, nun stünden die Vorzeichen deutlich besser, glaubt Fritz (siehe Infokasten). Insgesamt 2,3 Millionen Euro sind für die Baumaßnahmen im Mühldorfer Hart veranschlagt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrem gedruckten Mühldorfer Anzeiger. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Holger Hollem

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