Nach Kritik an Vorgehen bei Krebs-Operationen

Klinik Mühldorf: "Ein Mangel an Qualität liegt definitiv nicht vor"

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Mühldorf - Mit einer negativen Bewertungen von Brustkrebs-Operationen war das Krankenhaus in Mühldorf in die Schlagzeilen geraten. Dort wehrt man sich gegen die Vorwürfe entschieden.

Das Manko sei inzwischen behoben, erklärte der Ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Richter gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger. Hintergrund: Es ging um eine fehlende Nach-Untersuchung via Ultraschall und deren Dokumentation bei Brustkrebsoperationen, die es bis zu diesem Sommer im Mühldorfer Krankenhaus so nicht gegeben hat, wie das "Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen" (IQTIG) bemängelt hatte. Dieses Institut soll laut dem Bericht sicherstellen, dass die Qualität von Operationen in Deutschland überall möglichst gleich hoch und gut ist.

Das Krankenhaus hat inzwischen darauf umgestellt, allerdings betont Richter im Gespräch mit der Zeitung, dass es auch vorher keinerlei Probleme gegeben habe. Vielmehr hätte ein Pathologe nach jeder Operation noch im OP-Saal darauf geschaut, ob bei entfernten Tumoren an den Rändern Krebszellen oder gesunde Zellen liegen. Wenn nicht genügend krankes Gewebe entfernt worden wäre, hätte man sofort reagieren können. Für Richter ist klar: "Ein Mangel an Qualität liegt damit definitiv nicht vor."

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