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Zwei Bundeswehrsoldaten bei Hubschrauber-Absturz in Mali ums Leben gekommen

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Der innsalzach24-Jahresrückblick 2013

Rückblick: Das Jahr auf innsalzach24!

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Skandale, Bürgerinitiativen, und ein großes Talent: Mit einer Auswahl Ihrer meistgelesenen Artikel lassen wir das Jahr noch einmal Revue passieren.

 Mal lustig, mal traurig - und ja - manchmal auch skandalös: So war das Jahr 2013 in der Region. Wir haben einige der meistgelesenen und am fleißigsten kommentierten Nachrichten für Sie zu einem exklusiven innsalzach24-Jahresrückblick zusammengestellt.

Januar: Halsbach wehrt sich gegen Rechts

Der Januar 2013 wird wohl als der Monat in die Geschichte eingehen, in dem die Halsbacher dem Neonazi-Spuk endgültig ein Ende bereiteten. Über Jahre hatten Rechtsextreme das Gasthaus Gruberwirt für Feiern und Konzerte genutzt, wollten es gar zu einem Zentrum der rechten Szene machen. Finanzielle Schwierigkeiten des Eigentümers machten die Pläne schließlich zunichte, das Gasthaus kam unter den Hammer. "Hauptsache, die Braunen sind nicht drin!", lautete der Tenor vor der Zwangsversteigerung.

Halsbachs Erster Bürgermeister Georg Pfaffinger

Bei der Bieterhalbestunde am Mühldorfer Amtsgericht gab es letztlich nur zwei Gebote, eines von der Sparkasse Altötting-Mühldorf, dem Hauptgläubiger des bisherigen Eigentümers, und eines von Johann Obermaier. Der Halsbacher, der in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gruberwirt den Kfz-Betrieb Auto Obermaier führt, bekam für 325.000 Euro den Zuschlag. Halsbach solle wieder zur Ruhe kommen, sagte Obermaier nach der Versteigerung. Vielleicht, erklärte Obermaier einige Monate später, wird aus dem Gruberwirt ein Hotel Garni.

Das Engagement der Halsbacher gegen Rechts blieb auch über die Landkreisgrenze hinaus nicht unbemerkt. Bürgermeister Georg Pfaffinger wurde im Dezember für seinen unermüdlichen Einsatz mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber geehrt.

Bürgermeister Georg Pfaffinger kurz vor der Versteigerung:

 

Februar: Wie sicher ist die Geothermie?

Im Februar stand eines der großen Reizthemen im Landkreis Altötting im Fokus der Öffentlichkeit: die Geothermie. In Garching an der Alz trafen die Gegner des Garchinger Geothermieprojekts bei einer Informationsveranstaltung auf den Physiker Dr. Erwin Knapek, einen Experten und Vorreiter auf dem Gebiet der Erdwärme. Für die Gegner ist das Projekt in Garching schlicht zu laut und potenziell gefährlich, etwa aufgrund eines möglichen Kühlmittelaustritts. Außerdem halten die Kritiker den Wirkungsgrad des künftigen Geothermie-Kraftwerks für zu gering. Knapek, im Laufe der Informationsveranstaltung zunehmend genervt von den Bedenken der Bürger, entgegnete: "Ich hoffe, Sie fahren nicht Auto." Dort liege der Wirkungsgrad bei lediglich einem Prozent.

März: Der FC Waldkraiburg trauert

Der FC Waldkraiburg trauert um seine langjährigen Weggefährten Serkan S. (links) und Gökhan O.

Im März erschütterte ein tragischer Unfall die Region. Zwei Spieler des FC Waldkraiburg befanden sich auf dem Heimweg vom Champions League-Spiel ihres Lieblingsvereins Galatasaray Istanbul beim FC Schalke, als sie in einen folgenschweren Unfall verwickelt wurden. Auf Höhe des Parkplatzes Theißtal  fuhren sieben Lastwagen ineinander. Dabei wurde der Wagen der beiden Deutschtürken gerammt, die jungen Männer verstarben bei dem Aufprall. In einem bewegenden Nachruf auf der Vereinshomepage und auf innsalzach24 nahm der FC Waldkraiburg mit den Worten "Vergessen werden wir euch nie!" Abschied von seinen langjährigen Weggefährten.

April: Wann kommt das Mühldorfer BRK zur Ruhe?

Im April traf sich der BRK-Kreisverband Mühldorf zu einer richtungweisenden Mitgliederversammlung. Nach großen Turbulenzen um den früheren Kreisgeschäftsführer Marc E. im vergangenen Jahr hatte im März der Rücktritt von Alex Burian, Leiter der Ortsbereitschaft Waldkraiburg, für Aufregung gesorgt. Burian hatte die Geschäftsführung kritisiert und gar von einem "Klima der Angst" beim BRK gesprochen. In die kontroverse Leserdiskussion auf innsalzach24 schaltete sich sogar der Landesgeschäftsführer des BRK Leonhard Stärk ein, der auch bei der Mitgliederversammlung im April anwesend war.

Landrat Georg Huber bei der Mitgliederversammlung des BRK.

Dort sprang, wie zuvor angekündigt, Landrat Georg Huber in die Bresche und kandidierte für den Vorsitz des Kreisverbands. Allerdings überraschte Huber noch vor der Wahl mit einer Forderung: Er wollte den Vorsitz nur übernehmen, wenn die weiteren Posten mit seinem Wunschteam besetzt werden. Weil die Wahl des ersten Vorsitzenden aber die erste Wahl des Abends war, müsste Huber die Wahl prophylaktisch annehmen – um im Fall der Fälle gleich wieder zurückzutreten.Teilweise zahlreicher Gegenstimmen zum Trotz setzten sich am Ende (fast) alle Favoriten durch. Lediglich bei der Wahl des Chefarztes unterlag Hubers Wunschkandidat – der Landrat trat freilich dennoch nicht zurück. 

Mai: Ein Verein kämpft ums Überleben

Im Mai kämpfte der SV Wacker Burghausen ums finanzielle Überleben. Zwar war der Drittligist schuldenfrei, ohne ausreichende Liquidität hätte der Verein aber nicht die Lizenz für die Drittliga-Saison 2013/2014 erhalten. Verschärft wurde die Krise noch durch die überraschende Niederlage gegen den TSV 1860 Rosenheim im Finale des Toto-Cups. Damit verpasste der SV Wacker die Qualifikation für den DFB-Pokal, garantierte Einnahmen in sechsstelliger Höhe waren verloren.

Während der Verein Gehaltskürzungen ankündigteSpielmacher Youssef Mokhtari sollte den Verein gar ganz verlassen – eröffneten die Fans unter dem Motto "Szene 1930 – Von Fans für den Verein" ein Spendenkonto. Ende Mai reichte der Verein schließlich die Lizenz ein und wenige Tage später kam die große Erleichterung: Der SV Wacker hatte es geschafft! Bis zu 800.000 Euro mussten innerhalb weniger Monate aufgebracht werden, auch die Spieler leisteten mit einem Gehaltsverzicht in Höhe von insgesamt 200.000 Euro ihren Beitrag.

Wutrede von Bürgermeister Steindl nach der geglückten Lizenzierung:

 

Juni: Die unendliche Geschichte vom Haus am Stadtplatz 58

Das Haus am Stadtplatz 58

Im Juni sorgte – nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal – das Haus am Stadtplatz 58 für Schlagzeilen. Im Mühldorfer Stadtrat sprachen sich Freie Mühldorfer und Grüne gegen die Pläne aus, das Gebäude, in welchem sich der Theresia-Gerhardinger-Kindergarten befindet, abzureißen und an gleicher Stelle ein Geschäftsgebäude zu errichten – unter anderem für einen C&A. Auch in Teilen der Bevölkerung wuchs der Widerstand: Eine Bürgerinitative sammelte erfolgreich Unterschriften für ein Bürgerbegehren, das allerdings vom Stadtrat abgewiesen wurde.

Um dennoch die Mühldorfer über das Vorhaben abstimmen zu lassen, initiierte der Stadtrat mit einem Ratsbegehren einen eigenen Bürgerentscheid. Dieser endete mit einem klaren Votum für den Abriss - wurde allerdings vom Landratsamt und der Regierung von Oberbayern im Dezember wieder kassiert. Grund war unter anderem ein Verstoß gegen das Koppelungsverbot. Weil die Stadt gegen diese Entscheidung gerichtlich vorgehen möchte und die Bürgerinitiative gegen die Nichtzulassung ihres Bürgerbegehrens bereits geklagt hat, wird das Haus am Stadtplatz 58 wohl auch im neuen Jahr wieder für Schlagzeilen sorgen.

Juli: Eine Charme-Offensive und ihre Folgen

Die Kampagne "Ich war ein Münchner" sorgte im Juli für Diskussionsstoff.

Braucht Mühldorf eine Charme-Offensive oder sollte da einfach nur Werbung für die Immobilien in der Stadt gemacht werden? Die Kampagne "Ich war ein Münchner", mit der in der Landeshauptstadt für Wohnen und Leben in Mühldorf geworben wurde, sorgte im Juli für eine kontroverse Debatte unter den innsalzach24-Lesern. Die größte Sorge vieler Leser war, dass ein durch die Kampagne befeuerter Zuzug aus München die Mieten in der Kreisstadt in die Höhe treibt. Im Gespräch mit innsalzach24 stellte Franz Hutterer, Co-Initiator von "Ich war ein Münchner", klar: "Die Aktion ist keine Verkaufsveranstaltung." Man wolle vielmehr das Image der Kreisstadt aufpolieren und dem demografischen Wandel entgegenwirken. Es gehe nicht darum, "den Markt anzuheizen oder morgen 500 Münchner herzubringen", erklärte Hutterer.

Juli: Der Fall TechnoSan bleibt ein Dauerthema

Ebenfalls im Juli wurde bekannt, dass die Firma TechnoSan Insolvenzantrag gestellt hat. Der Umweltskandal um offenbar nicht vorschriftsmäßig gelagerten Bauschutt hatte bereits 2012 für jede Menge Schlagzeilen gesorgt. Heuer bestimmten die Folgen des Skandals die öffentliche Diskussion. Bereits im Februar wurde der Geschäftsführer des Entsorgungsunternehmens festgenommen, als Grund nannte die Staatsanwaltschaft Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Ein Bericht des Umweltministeriums verdeutlichte im Juli: Eine akute Gefährdung der Umwelt besteht nicht, eine endgültige Entwarnung kann aber ebenso wenig gegeben werden. Vor wenigen Tagen wurde schließlich bekannt, dass die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft unmittelbar vor dem Abschluss stehen.

August: Wer will den Hunden etwas Böses?

Im August trieb ein Hundehasser sein Unwesen. Ein Unbekannter verteilte mehr als hundert Metallhaken im Garten von Josef Maier aus Halsbach. Einige der Haken waren gespickt mit Fleischbrocken oder Knödelbrot. Offentsichtlich sollte Maiers Hunde Bommel, Flappy und Flocke damit zum Fressen der Haken verleitet werden! Bei Bommel ging der Plan des Hundehassers auf, doch zum Glück erbrach der Hund die Haken rechtzeitig. Zur Abschreckung installierte Maier wenige Tage nach dem Vorfall eine Kamera in seinem Garten – offenbar mit Erfolg. Metallhaken hat Maier jedenfalls keine mehr gefunden.

Hündin Honey starb qualvoll an einer Vergiftung.

Leider sollte es nicht der letzte Vorfall dieser Art bleiben: Im Herbst verstarb Hündin Honey quallvoll an einer Vergiftung. Herrchen Thomas Stribl aus Burgkirchen war fassungslos über das Leid, das seiner Honey angetan worden war: "Das sind Bilder, die verfolgen dich im Schlaf." Für die Polizei war offensichtlich, dass ein Hundehasser dahinter steckte. Ohne einen Köder würde ein Hund niemals Rattengift oder etwas Vergleichbares fressen, erklärte die Polizei gegenüber innsalzach24.

September: Die Region hat die Wahl

Im September elektrisierten Landtags- und Bundestagswahl die Region. Nicht nur die Live-Ticker an beiden Wahlsonntagen gehörten zu den meistgelesenen Artikel des Jahres, sondern auch die vielen Berichte nach der Wahl. Erneut errang der Mühldorfer Landtagsabgeordnete Dr. Marcel Huber (CSU) den inoffiziellen Titel des "Erststimmenkönigs" und überflügelte damit sogar noch Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Doch auch bei der Bundestagswahl stellte die Region den bayerischen Primus: Der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer (CSU) ließ den beliebten damaligen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) hinter sich und erhielt gar die zweitmeisten Erststimmen bundesweit.

Marcel Huber am Wahlsonntag im Interview:

Ingrid Heckner nach ihrem Wahlsieg:

Insgesamt repräsentieren in den beiden Parlamenten nun sieben Politiker die Region. Neben Huber und der ebenfalls direkt gewählten Ingrid Heckner (CSU) schaffte sensationell Mühldorfs langjähriger Bürgermeister Günther Knoblauch (SPD) den Einzug in den Landtag. Ebenfalls zum ersten Mal im Landtag sitzt der Töginger CSU-Politiker Dr. Martin Huber.

Bei der Bundestagswahl gelang gleich zwei Außenseitern eine Sensation: Begünstigt durch das überraschend hohe Ergebnis der CSU und dem Nichteinzug von FDP und AfD bekam die Union so viele Sitze im neuen Deutschen Bundestag, dass Tobias Zech aus Garching an der Alz und Julia Bartz aus Maitenbeth den Sprung ins Parlament schafften. Während sich Zech wenigstens kleine Chancen ausrechnen konnte, befand sich Bartz so weit hinten auf der CSU-Liste, dass sie am Tag nach der Wahl noch völlig überwältigt war. "Ich kann es noch gar nicht glauben", sagte die erst 29-Jährige damals gegenüber innsalzach24.

Stephan Mayer am Wahlsonntag im Interview:

 

September: Ist der "schlimmste Exzess" eine Ordnungswidrigkeit?

Im September erschütterte aber auch ein weiterer Skandal die Region: Recherchen von "Soko Tierschutz" hatten Missstände in einem Geflügelbetrieb im Landkreis Altötting zutage gefördert. Friedrich Mülln von "Soko Tierschutz" sprach vom "schlimmsten Exzess, der mir untergekommen ist". Noch laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, möglich ist, dass es sich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit und nicht um eine Straftat handelt. Und das, obwohl die Aufnahmen von "Soko Tierschutz" den Landwirt dabei zeigen, wie er ein flatterndes Tier in den Müllcontainer schleudert.

Oktober: Der nächste Skandal

Neuer Monat – neuer Skandal: Im Oktober sorgte ein Burghauser Finanzunternehmer für Schalgzeilen, der dutzende Menschen aus der Region mit einem Schneeballsystem betrogen haben soll. Rechtsanwalt André Haider vertrat im Oktober bereits 60 mutmaßlich Geschädigte, Tendenz steigend. Haiders Mandanten investierten durchschnittlich zwischen 30.000 und 50.000 Euro bei dem Burghauser, ein Anleger hat gar mehr als 200.000 Euro investiert. "Zum Teil sind dramatische Schicksale dabei", sagte Haider gegenüber innsalzach24.

Oktober: Wer beerbt Knoblauch?

Mühldorfs amtierende Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag (CSU).

Stabwechsel in Mühldorf: In der Kreisstadt leiteten im Oktober gleich drei Stadträte hintereinander eine denkwürdige Stadtratssitzung. Nachdem Bürgermeister Günther Knoblauch Mitglied des Landtags wurde, hätte bis zur Kommunalwahl 2014 eigentlich der Zweite Bürgermeister Paul Schwarz (CSU) die Amtsgeschäfte übernehmen müssen. Weil Schwarz sich aber aus gesundheitlichen Gründen und aufgrund seiner beruflichen Verplfichtungen nicht dazu imstande sah, leitete er nur kurz die Stadtratssitzung am 18. Oktober, ehe er sein Amt niederlegte.

Danach übernahm Mühldorfs Dritter Bürgermeister Christian Funiok (UWG) den Vorsitz – allerdings nur bis zur Wahl eines neuen Zweiten Bürgermeisters, einer Kampfabstimmung. Dort unterlagen Funiok und Grünen-Stadtrat Dr. Georg Gafus schon im ersten Wahlgang ihrer Mitbewerberin Ilse Preisinger-Sontag (CSU). Sie übernahm daraufhin den Vorsitz der Stadtratssitzung - und führt nun bis zur Kommunalwahl auch die Amtsgeschäfte der Stadt.

November: SEK jagt Jäger - war alles nur "Schmarrn"?

Im November erschütterte ein dramatischer Polizeieinsatz mit glimpflichem Ausgang die Region. Wie die Polizei mitteilte, wollte sich ein Jäger der Festnahme entziehen und floh in ein Waldstück in der Nähe von Pleiskirchen. Weil der Mann eine Waffe bei sich trug, war schnell ein Großaufgebot der Polizei vor Ort. Nach mehreren Stunden hat der Anwalt des 60-Jährigen der Polizei mitgeteilt, der Beschuldigte habe sich bei ihm gemeldet und wolle die Sache klären. Nach Vernehmungen durch die Polizei am darauffolgenden Tag und nach einer Vorführung beim Ermittlungsrichter befand sich der Jäger wieder auf freiem Fuß – und wählte bald darauf den Gang an die Öffentlichkeit.

Bewaffneter im Wald

Er habe vor lauter Panik die Flucht ergriffen, als zwei dunkle SEK-Fahrzeuge versucht hätten, ihn in die Zange zu nehmen. Er sei in Richtung des nahegelegenen Waldstücks gefahren und haben aus Angst seinen nicht geladenen Revolver mitgenommen. Grund für die Polizeiaktion war eine Anzeige aus dem familiären Umfeld, der zufolge der Jäger seine Frau im Streit massiv bedroht habe. In einem Zeitungsinterview bezeichneten sowohl der Jäger als auch dessen Frau Gerüchte über häusliche Gewalt als "Blödsinn" und "Schmarrn".

Dezember: Emilys Siegeszug bei "The Voice of Germany"

Emily Intsiful während ihres Auftritts im Altöttinger Salettl.

Im Dezember sorgte eine begnadete Sängerin aus Altötting bundesweit für Furore. Die 22-jährige Emily Intsiful begeisterte mit ihren Auftritten bei der Castingshow "The Voice of Germany" ein Millionenpublikum und schaffte es immerhin bis ins Halbfinale. Vielleicht wurde ihr dort ihre unorthodoxe Songauswahl zum Verhängnis. Nachdem sie schon in ihrer ersten Liveshow das vergleichsweise unbekannte Lied "Walzer für Niemand" von der Schweizer Singer-Songwriterin Sophie Hunger dargeboten hatte, wählte sie im Halbfinale "Hey Jude" von den Beatles – einen Song, der vor allem den jüngeren TV-Zuschauer nicht mehr allzu präsent gewesen sein dürfte. "Die Songauswahl ist schwierig für mich, weil ich nicht so viel zeitgenössische Musik höre", gab Emily im Interview mit innsalzach24 zu.

Emily Instiful in Altötting

Trotz ihres vorzeitigen Ausscheidens wird sie gerade bei ihren Fans aus der Region nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Sogar Altöttings Erster Bürgermeister Herbert Hofauer outete sich gegenüber innsalzach24 als Fan der jungen Sängerin. Ohnehin unvergesslich war ihr Auftritt im Altöttinger Salettl zwischen zwei TV-Ausstrahlungen.

Emily grüßt die innsalzach24-Leser:

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