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"Bimbo"-Affäre: Gutachter entlastet Mitarbeiter

Mühldorf – Der verdächtige Mitarbeiter des Jobcenters der Agentur für Arbeit kommt als Urheber eines Briefes nicht in Frage, an dessen Rand „Bimbo“ vermerkt war.

Das ergab ein grafologisches Gutachten, über das die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit gestern berichtete. Ein farbiger Mühldorfer hatte einen Brief aus dem Jobcenter erhalten an dessen Rand die Beschimpfung stand.

Laut Jutta Müller liegt ihrer Behörde seit gestern das grafologische Gutachten vor, aus dem hervor geht, „das der Vergleichsschreiber als Urheber nicht identifiziert werden kann“, zitiert die Agenturchefin aus der Stellungnahme des Gutachters.

„Die Urheberschaft meines Mitarbeiters scheidet aus“, zeigte sich Müller erleichert. Wie das Wort „Bimbo“ allerdings auf den Brief kam, bleibt offen. Es stand nicht direkt auf das Papier geschrieben, sondern hatte sich offensichtlich von der Innenseite eines Umschlags durchgedrückt. Briefe aus dem Jobcenter gehen laut Müller vor dem Versand durch viele Hände und würden schließlich vom Landratsamt zur Post gegeben. „Es wird schwer zu klären sein, für mich ist aber klar, das kommt nicht aus meinem Haus.“

Der Mühldorfer hatte den Brief vor einigen Wochen öffentlich gemacht und den Mitarbeiter des Jobcenters verdächtigt, der ihn betreut. Auf eine Strafanzeige verzichtete der Mühldorfer allerdings. Daraufhin gab die Arbeitsagentur ein Schriftgutachten in Auftrag, das den Mitarbeiter jetzt entlastet hat.

hon/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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