Stolz auf die Altstadt, Ärger mit Parkplätzen

Große Stadtumfrage: So urteilen unsere Leser über Mühldorf

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Mühldorf - In den vergangenen Tagen lief eine  Umfrage über Mühldorf auf unserem Portal. Wir wollten von unseren Lesern wissen, was ihnen an Mühldorf gefällt - und was nervt.

Insgesamt nahmen 1413 Personen an der Umfrage teil, was an Mühldorf gut ist. Ein wenig mehr, 1486 Personen stimmten darüber ab, was sie an Mühldorf nervt. 

Zusammengerechnet wurden von diesen Personen 9527 Stimmen abgegeben. Dabei waren Mehrfachnennungen verschiedener Punkte erlaubt und erwünscht. Die Punkte selbst stammten aus Meinungen und Kritik, die von unseren Lesern auf Facebook über Mühldorf abgegeben wurden.

Nicht repräsentativ - aber aussagekräftig 

Es ergibt sich so also zwar kein repräsentatives, jedoch, auf Grund der tausenden Stimmen, sehr aussagekräftiges Stimmungsbild über die Lebensqualität in Mühldorf.

Das gefällt an Mühldorf

Absolut klar wurde durch diese Umfrage, dass die Mühldorfer stolz auf das Aussehen ihrer Stadt sind. Unter den fünf Punkten, welche die meisten Stimmen erhielten, waren mit 45 beziehungsweise 32 Prozent der Stimmen ganz vorne der Stolz über die schöne Gestaltung des Stadtplatzes und das Aussehen der Altstadt. Viele unserer Leser lobten auf Facebook, wie schön es ist, am Stadtplatz einen Kaffee zu genießen. 

Auch das Traditionsvolksfest erfüllt viele unserer Leser sichtlich mit Stolz. Fast 40 Prozent nannten es als eines der Dinge, die ihnen an Mühldorf gefällt. 

29 Prozent der Umfrageteilnehmer nannten die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten im Stadtgebiet als Pluspunkt für Mühldorf. Auch der öffentliche Nahverkehr scheint gut anzukommen. Etwa 26 Prozent der Teilnehmer freut es, dass in der Stadt alles zu Fuß oder per Bus gut erreichbar ist. 

Das nervt an Mühldorf

Aber es gab auch bei der Kritik an der Stadt einige aussagekräftige Stimmabgaben. Die Parkplatzgebühren und die Parkplatzsituation im allgemeinen führen mit 48 beziehungsweise fast 40 Prozent der Stimmen hier das Meinungsbild an. Das Thema beschäftigt auch den Stadtrat immer wieder.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum führt bei 34 Prozent zu Unmut. Auf Facebook wurde häufig kritisiert, dass zu sehr der Zuzug von Auswärtigen gefördert würde, während für Einheimische die Wohnungen knapp würden. 

Ein weiteres Ärgernis, das 30 Prozent der Stimmen erhielt, ist der Gelbe Sack. Erst Mitte Dezember hatten die Bürgermeister des Landkreises die Firma Wurzer und die Abfallwirtschaft im Landratsamt heftig für die Umstellungen beim "Gelben Sack" kritisiert.

26 Prozent der Stimmen entfielen auf den Punkt einer zu geringen Vielfalt an Bars, Clubs und Discos. Die Schließung des "Klimperkastens" am Samstag wurde in diesem Zusammenhang häufig genannt und bedauert. 

Die Umfragen in der Übersicht:

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