Es gibt Geld für neue OP‘s

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Die Bauarbeiten am Kreiskrankenhaus Mühldorf gehen weiter. In den nächsten Jahren sollen die Operationssäle erneuert werden. Geld dafür hat der Freistaat zugesagt.

Mühldorf - Gute Nachrichten für die Kreiskliniken: Der Freistaat stellt 11,2 Millionen Euro für den Erweiterungsbau des Krankenhauses Mühldorf zur Verfügung.

Das erklärte jetzt Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber.

Das Krankenhaus Mühldorf benötigt dringend neue Operationssäle, entsprechend zufrieden ist Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel über die Zusage aus München: "Wir sind froh, dass wir so schnell in das Krankenhausbauprogramm reingekommen sind. Es war für uns zeitlich sehr eng." Deshalb hadert Kelbel auch nicht damit, dass der Zuschuss erst 2014 ausgezahlt werden soll. Es habe viele Bewerber gegeben, einige davon mit großen Bauvorhaben.

Die Kreiskliniken müssen aber nicht bis 2014 warten, macht Bayerns Gesundheitsminister Huber klar: "Wenn die Kreiskliniken früher mit dem Bau beginnen wollen, müssen sie nur noch vorfinanzieren." Das bedeutet: Bei einem früheren Baubeginn müssten die Kliniken die Kreditzinsen bei Banken aufbringen, bis das Geld vom Freistaat fließt.

Laut Kelbel ist die Frage einer Vorfinanzierung noch nicht entschieden. Die Ausschreibungen für Architekten und Planer seien gerade erst abgeschlossen, die ersten Baubesprechungen über die Bühne gegangen. "Wir wissen noch nicht, wie viel uns die Vorfinanzierung kosten würde."

Der Umbau der Operationssäle ist dringend notwendig, denn die Ausweitung des medizinischen Angebots der Kliniken hat zu einer deutlichen Steigerung der Operationszahlen geführt, die das Krankenhaus an die Kapazitätsgrenze bringt. Auf 15 Millionen Euro schätzt Kelbel die Kosten für den Umbau.

Damit sind die Pläne aber noch nicht am Ende, die Kliniken bereiten laut Kelbel einen zweiten Förderantrag vor. Denn nach den Operationssälen soll auch die Intensivstation saniert werden. Geschätzte Kosten: 6,5 Millionen Euro.

Nach Angaben von Gesundheitsminister Huber sind in den vergangenen 30 Jahren 65 Millionen Euro nach Mühldorf geflossen.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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