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Umstrittenes Baugebiet in Mühldorf

Noch keine Entscheidung über Flutmulde-Klage

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Das Baugebiet an Flutmulde und Teufelsgraben (Archivfoto aus dem Sommer 2014)
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Mühldorf - Klagen sie oder klagen sie nicht? Die Anwohner haben die Gutachterunterlagen überprüfen lassen, zögern aber noch, ob sie vor Gericht ziehen sollen.

Über eine Klage gegen das Baugebiet an Flutmulde und Teufelsgraben haben die Anwohner nach Auskunft von Günther Plachenberger noch keine Entscheidung getroffen. Die Anwohner rechnen sich zwar gute Chancen aus, scheuen aber die Kosten. Ihr eigener Gutachter habe die Unterlagen des Planungsbüros Behringer überprüft und Mängel festgestellt. Es sei nicht hundertprozentig richtig gerechnet worden, so Plachenberger. "Laut unserem Rechtsanwalt reicht das aber nicht." Für eine erfolgreiche Klage brauche man ein eigenes Gutachten.

Gesamtgutachten würde bis zu 45.000 Euro kosten

Man habe bereits eine Rückmeldung von der TU Berlin erhalten, wonach ein Gesamtgutachten erstellt werden könnte. Das würde aber 40.000 bis 45.000 Euro kosten. "Die Kosten sind ein Problem. Wenn wir 30 oder 300 wären, dann wäre das kein Thema", sagt Plachenberger. Im Moment würden sich aber nur drei Anwohner an den Kosten beteiligen. "Jetzt versuchen wir, dass wir mehr Mitstreiter werden, damit wir uns das Gutachten leisten können." Zeit dafür haben Plachenberger uns seine Mitstreiter. Eine Normenkontrollklage könne noch bis Januar 2016 eingereicht werden, erklärt Plachenberger.

Ebenso ist aber noch immer ein Kompromiss möglich. Der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags hat angeregt, die Einbauten im Teufelsgraben zu entfernen und den Durchfluss unter der B12 aufzuweiten. Für Plachenberger wäre dies ein "Teilfortschritt". Er könne aber noch nicht abschätzen, ob man unter diesen Umständen auf eine Klage verzichten würde.

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