Südostbayernbahn erhält acht neue Loks

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Die Südostbayernbahn kauft acht neue Diesellokomotiven.

Mühldorf - Die Südostbayernbahn kauft acht neue Diesellokomotiven. Die Auslieferung der Loks ist allerdings erst für 2014 geplant. Kosten: rund 24 Millionen Euro.

Eingesetzt werden die Loks auf der Hauptverkehrsstrecke zwischen Simbach und München. Die neuen Fahrzeuge sollen vor allem die langen Doppelstock-Züge der Südostbayernbahn ziehen. Der Kauf ist Teil eines Rahmenvertrages, den die Deutsche Bahn AG mit dem Hersteller Bombardier geschlossen hat. Er sieht bis 2020 die mögliche Beschaffung von bis zu 200 Dieselstreckenlokomotiven im Gesamtwert von rund 600 Millionen Euro vor.

Die neuen Loks versprechen laut Bahn technisch sehr viel. Statt eines großen Diesel-Aggregats verfügen sie über vier Dieselmotoren mit 2252 Kilowatt. Das ermöglicht ein Zu- oder Abschalten von einzelnen Motoren, je nach gefordertem Leistungsbedarf und gewährleistet eine Kraftstoff sparende und umweltfreundliche Fahrweise.

Die neuen Loks, die für eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 Kilometer pro Stunde ausgelegt sind, erfüllen laut Herstellerangaben auch die ab 2012 gültigen neuen EU-Abgasnormen der Stufe IIIb. Zudem verursachen sie deutlich weniger Lärm.

Bei der DB und ihren Tochterfirmen sind bereits rund 680 Lokomotiven eines ähnlichen Bautyps von Bombardier im Einsatz. Aufgrund ihrer technischen Spezifikation können die Loks sowohl im Regional- als auch im europaweiten Schienengüterverkehr eingesetzt werden.

"Für die Südostbayernbahn ist die Beschaffung der neuen Lokomotiven ein wichtiger Meilenstein, um die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit unserer Züge weiter zu verbessern", freut sich Christoph Kraller, Leiter der Südostbayernbahn. "Die Entscheidung ist für die SOB ein großartiger Erfolg und ein enormes Signal an unsere Fahrgäste sowie an unseren Besteller die Bayerische Eisenbahngesellschaft."

re/Oberbayerisches Volksblatt

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