Beide haben Rollen in den "Frauengschichten"

Burghauser und Mühldorferin demnächst in BR-Comedy-Serie

Kleindarsteller Rudi Breiteneicher demnächst in BR-Comedy-Serie Frauengschichten
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Rudi Breiteneicher (links), Angela Ascher (Mitte) und Petra Stark (rechts). Der gebürtige Burghauser und seine Frau Stark, die aus Mühldorf stammt, sind demnächst in einem neuen Comedy-Format im BR an der Seite von Ascher zu sehen.

Burghausen/Mühldorf am Inn - Der aus Burghausen stammende Kleindarsteller Rudi Breiteneicher wird demnächst wieder im Fernsehen zu sehen sein. Er und seine Frau spielen bei einem neuen Comedy-Format im BR mit.

"Momentan geht leider garnix", berichtet Breiteneicher gegenüber innsalzach24.de, "Wegen Corona ist Drehsperre." Auch die Dreharbeiten für die Comedy-Serie "Frauengschichten" hätten nur knapp abgeschlossen werden können. "Die Dreharbeiten für die Sketche fanden bereits von Oktober bis November des vergangenen Jahres statt. Die Auftritte von Hauptdarstellerin Angela Ascher vor Publikum dagegen wurden noch im März, kurz bevor alles zum Stillstand kam, gedreht."


Am Freitag, dem 17. April startete im BR die sechsteilige Comedy Serie "Frauengschichten" mit Angela Ascher in der Hauptrolle. Sie wird ab dann jeden Freitag um 22.00 Uhr im Fernsehen zu sehen sein. Breiteneicher und seine Frau Petra Stark sind jeweils mit zwei Sketchen dabei. Er spielt in zwei Sketchen als "Tigerle" im Wertstoffhof mit und Stark in zwei Sketchen als Baumgartnerin (Dorfratschn) in der Kirche. Die Sketche von ihm sind in der Folge 3 am 1.05. und in der Folge 4 am 8.05. zu sehen, die seiner Frau am 24.04. in Folge 2 und 15.05. in Folge 5. 

Zum Kleindarsteller hochgearbeitet

Angefangen hatte Breiteneicher als Komparse, arbeitete sich dann zum Kleindarsteller hoch. Er war bereits in diversen kleinen Rollen bei "Dahoam is Dahoam", "Hubert ohne Staller" oder "Vorsicht Falle" zu sehen. Früher war er Schichtarbeiter bei Siteco, nun ist er in Altersteilzeit. "Das macht die Sache mit der Schauspielerei sehr viel einfacher", berichtet er. "Das ging auch vorher, aber da musste ich dann immer extra Urlaub nehmen. Nun bin ich frei darin, für welche Rollen ich mich wann wie buchen lasse."


Auch in anderen Serien war Breiteneicher (links) schon als Kleindarsteller dabei. Hier auf Tuchfühlung mit dem Star aus seiner Lieblingsserie, Christian Tramitz (rechts).

Neben seinen Fernsehauftritten war er auch in einem anderen Format zu sehen. Bei "B-Comedy", einem Web-Comedy-Sketch-Format sind er und seine Frau regelmäßig zu sehen. Häufig auch als Paar. "Unser Autor bei B-Comedy, Tom Michl, ist daneben auch für die Produktionsfirma Constantin Entertainment tätig.Als er denen B-Comedy vorgestellt hat, waren sie ganz begeistert und wollten es ins Fernsehen bringen."

Über Web-Comedy-Serie zum BR

Also gab es ein Treffen mit dem Bayerischen Fernsehen, um das Format vorzustellen. "Allerdings hatten die mit 'Frauengschichten' schon ein ähnliches Format. Dafür haben sie dann allerdings drei von uns für dieses Format engagiert." Neben Breiteneicher und seiner Frau können Fans von "B-Comedy" auch Cengiz Öztunc im BR sehen. Die Arbeit an der Seite der wandlungsfähigen Angela Ascher, die eine ganze Reihe von unterschiedlichen Gestalten spielt, habe ihre Überraschungen geboten. "Als sie für die Folgen mit mir als 'Burgi Strohmeyer, eine recht wuchtige Werstoffhofmitarbeiterin, geschminkt war, hab' ich sie beim besten Willen erstmal nicht erkannt!"

Rudi Breiteneicher (links) mit Darstellerin Antonia von Romatowski (rechts), die im Sketch seine Frau spielt. 

Breiteneicher und seine Frau spielen diesmal nicht wie häufig bei "B-Comedy" Seit an Seit. "Wenn das Format erfolgreich ist, gibt's eine zweite Staffel, da kann das ja noch werden." 

Nach Weltrekord kennengelernt

Kennengelernt haben er und Petra Stark sich in der Folge eines anderen komödiantischen Unterfangens von Breiteneicher.Vor acht Jahren hatte er einen Weltrekord im Witzeerzählen aufgestellt. "Daraufhin hat sie mich dann für ihren Arbeitgeber als Witzeerzähler für eine Betriebsveranstaltung engagieren wollen. Aus diesem Einmal-Engagement wurde dann eine Dauerbuchung", scherzt er. Auch Stark sei schon länger im Laientheater tätig gewesen. "Ich habe sie dann zum Fernsehen gebracht, so kam sie ebenfalls in die Karteien der Agenturen für Kleindarsteller." 

Petra Stark (rechts) und "Frauengschichten"-Hauptdarstellerin Angela Ascher (links).

Für die gebürtige Mühldorferin hat er nun übrigens auch eine Übersiedelung in den Nachbarlandkreis unternommen. "Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir dann bald auch gemeinsam vor der Kamera stehen können."

hs

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