Keine Entscheidung über Sicherheitsdienst gefallen

Anwohner von Mühldorfer Flüchtlingsheim klagen über nächtliche Ruhestörungen

Mühldorf - Laute Telefonate und Gespräche nachts auf der Straße oder Diskussionen am offenen Fenster rauben den Nachbarn des Mühldorfer Flüchtlingsheims den Schlaf. Doch die Entscheidung über einen eigenen Sicherheitsdienst in der Spitalgasse ist noch nicht getroffen.

Wie der Mühldorfer Anzeiger am Freitag berichtet, häufen sich derzeit die Beschwerden der Anwohner über große Lärmbelästigung vor allem in den Abend und Nachtstunden in der Spitalgasse. Nächtliche Ruhestörungen seien demnach auch nach Einschätzung der Mühldorfer Polizei das größte Problem. Oft, so Sprecher Karl Sanladerer gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger, lässt sich mit Hinweisen und Ermahnungen Ruhe schaffen. Die Anwohner betonen, dass sie ausschließlich gegen die Ruhestörungen in der Gemeinschaftsunterkunft vorgehen wollen. „Wenn die Ruhe geben, ist es uns wurscht", so ein Nachbar auf Nachfrage der Zeitung.

Bürgermeisterin Marianne Zollner hatte vor einigen Wochen einen speziellen Sicherheitsdienst in der Unterkunft im ehemaligen Heilig-Geist-Spital ins Gespräch gebracht. Die Regierung sieht eine Verbesserung in den vergangenen Wochen: „In der Gemeinschaftsunterkunft scheint sich die Situation in Folge geeigneter Maßnahmen beruhigt zu haben“, sagt der Sprecher der Regierung von Oberbayern, Dr. Martin Nell gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger. Eine Entscheidung über einen eigenen Sicherheitsdienst für die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Heilig-Geist-Spital sei noch nicht getroffen.

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Rubriklistenbild: © dpa

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