Ob das trotz Brexit und Trump so bleiben wird?

Auslandsexporte sichern Wohlstand in Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Altötting/Mühldorf - Die Auslandsbilanz der regionalen Betriebe kann sich sehen lassen. 5,7 Milliarden Euro Umsatz erzielten die Unternehmen zwischen Inn und Salzach mit Lieferungen in andere Länder.

Damit erzielten die Industriebetriebe im Landkreis Altötting im vergangenen Jahr48,7 Prozent ihrer Umsätze im Ausland, die im Landkreis Mühldorf 42,8 Prozent. Damit bewegt sich der Exportanteil weiterhin auf einem hohen Niveau, so die IHK für München und Oberbayern. 2015 lag der Anteil gemäß den Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik bei 47,1 beziehungsweise 45,6 Prozent

Kein Freihandel - kein Wohlstand

Insgesamt lieferten die Industriebetriebe aus dem Landkreis Mühldorf im vergangenen Jahr Waren im Wert von 1,1 Milliarden Euro in andere Länder, aus dem Landkreis Altötting waren es sogar 4,6 Milliarden Euro. „Altötting bleibt damit nach München der Landkreis mit dem zweithöchsten Auslandsumsatz in ganz Oberbayern. Freier Handel ist also ganz klar eine Grundvoraussetzung für unsere Wirtschaft“, stellt Ingrid Obermeier-Osl, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, fest. 

2015 lagen die Auslandsumsätze mit 4,9 Milliarden (1,2 Milliarden in Mühldorf) sogar noch ein wenig höher. „Ohne die Absatzmärkte außerhalb Deutschlands wären die Orderbücher in der Industrie nicht halb so voll“, erklärt die Unternehmerin aus Schwindegg. Dr. Dieter Gilles von Wacker Chemie ergänzt: „Wir brauchen mehr freien Handel, weil nur dadurch weltweit Wachstum und Wohlstand sichergestellt werden können“. Felix Kleinert, Geschäftsführer von Netzsch Pumpen und Systeme aus Waldkraiburg, ergänzt: „Freier Handel schafft mehr Wohlstand für alle“.

Jetzt noch schnell für den Export-Preis bewerben!

Obermeier-Osl verweist in diesem Zusammenhang auf den Exportpreis Bayern 2017, der in diesem Jahr zum elften Mal vergeben wird. Noch bis zum 31. Juli können sich Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bewerben. Der Wettbewerb wird von den bayerischen IHKs und Handwerkskammern unter Federführung des Wirtschaftsministeriums organisiert. Mehr Informationen unter www.exportpreis-bayern.de.

Die gesamtbayerischen Exportschlager waren auch 2016 Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Wichtigste Exportmärkte des Freistaats sind die USA, China und Großbritannien. Insgesamt bleiben die Länder der Europäischen Union mit einem Anteil von knapp 57 Prozent die wichtigste Zielregion für bayerische Exporte. In ganz Bayern liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes unverändert bei 52,3 Prozent, in Oberbayern bei 57,1 Prozent.

Pressemitteilungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Mühldorf am Inn

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser