2000 Trinkwasser-Anlagen werden überprüft

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Alle Warmwasser-Aufbereitungsanlagen im Landkreis Mühldorf müssen in diesem Jahr vom Gesundheitsamt überprüft werden.

Mühldorf - Das Mühldorfer Gesundheitsamt will in diesem Jahr rund 2000 Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen im gesamten Landkreis erfassen und kontrollieren.

Dies ist mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden.

 Anfang November 2011 ist die umfassend geänderte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Die Begriffsbestimmungen wurden komplett neu gefasst. Wasser zum Trinken, zur Lebensmittelzubereitung, Körperpflege, und Reinigung von Wäsche und Lebensmittelutensilien wird jetzt wieder unter dem Oberbegriff Trinkwasser zusammengefasst. "Wasserversorgungsanlagen" sind in sechs statt bisher drei Bereiche eingeteilt, so in zentrale Wasserwerke, dezentrale kleine Wasserwerke, Kleinanlagen zur Eigenversorgung, mobile Versorgungsanlagen, Anlagen der Trinkwasser-Installation zur ständigen Wasserverteilung und Anlagen zur zeitweisen Wasserverteilung. Diese Anlagen müssen zum Teil noch differenziert betrachtet werden, je nachdem, ob diese in öffentlicher oder gewerblicher Tätigkeit betrieben werden.

Diese Novelle der Trinkwasserverordnung bedingt für das Mühldorfer Gesundheitsamt einen erheblichen zusätzlichen Arbeitsaufwand, da alle großen Warmwasser-Aufbereitungsanlagen im Landkreis erfasst und kontrolliert werden müssen. Die Verantwortlichen des Mühldorfer Gesundheitsamtes rechnen mit der Überprüfung von rund 2000 Anlagen im Landkreis Mühldorf.

Wofür Vermieter, Verwalter und Eigentümergemeinschaften (WEGs) in Zukunft geradestehen müssen, ist eine picobello Wasserqualität in sämtlichen Hausleitungen vom Keller bis zum letzten Duschkopf im Dachgeschoss. Dazu muss jedes Mehrfamilienhaus in Deutschland mit zentraler Warmwasserbereitung einmal im Jahr auf gesundheitsschädliche Erreger wie Legionellen getestet werden.

Da kommt ein Riesenaufwand auf die Mitarbeiter des Mühldorfer Gesundheitsamtes zu.

sb/Mühldorfer-Anzeiger

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