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„Impfstoff-Bier“: Die Idee eines Mühldorfer Comedy-Duos

„Hilft zwar nicht gegen Corona, macht die Situation aber vielleicht erträglicher“

„Impfstoff-Bier“
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„Danny Dawn“ mit dem „Impfstoff-Bier“ - entwickelt, gebraut und verzapft im Raum Mühldorf.

Auch nach rund eineinhalb Jahren beherrscht die Corona-Pandemie das Geschehen in Bayern und die Debatte um Impfstoff ist akut wie nie. Die beiden Comedians „Weißwurst mit Makrele“ haben sich derweil einen ganz besonderen „Impfstoff“ ausgedacht - gebraut nach dem bayerischen Reinheitsgebot.

Mühldorf am Inn - Ursprünglich als „oberbayerisches Spaßprojekt“ gedacht hat sich das Bier als wahrer Erfolg entpuppt. Entwickelt mit einer speziellen Rezeptur nach traditionellem Brauch gemäß dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut, entstand ein naturtrübes Helles, das auf den Namen „Impfstoff“ getauft wurde.

Von der Idee zur Umsetzung: Wie alles begann

Der Waldkraiburger Mediendesigner und Regisseur „Danny Dawn“ (Makrele) hatte bereits im Sommer 2020 die Idee, ein „Impfstoff-Bier“ auf den Markt zu bringen. Doch bis er eine geeignete regionale Brauerei fand und die Marke beim Deutschen Patentamt eingetragen wurde, dauerte es noch fast ein Jahr, bis das allererste „Impfstoff-Bier“ abgefüllt werden konnte.

Von da an ging es dann steil bergauf: „Die Resonanz war gigantisch: Nach kurzer Zeit war das Bier mit einem Alkoholgehalt von sechs Prozent in einigen Läden auch schon wieder ausverkauft“, erzählt das Comedy-Duo im Gespräch mit innsalzach24.de. Das „Impfstoff-Bier“ aus dem Raum Mühldorf sei aber auch nur in ausgewählten Getränke- und Supermärkten in Ober- und Niederbayern erhältlich.

„Auffrisch-Impfung“ wird gerne freiwillig in Kauf genommen

Um das „Impfstoff-Bier“ publik zu machen, wurden mehrere lustige Musikvideos mit den Comedians „Weißwurst mit Makrele“ gedreht, die auf YouTube verfügbar sind.

„Das Bier hilft zwar nicht gegen Corona, macht die Situation aber vielleicht erträglicher“, erläutert das Comedy-Duo weiter. Nebenwirkungen - wie ein Rausch bei übermäßigen Genuss des sechsprozentigen Getränks - seien bei diesem „Impfstoff“ schon lange bekannt.

„Über Geschmack lässt sich zwar streiten, aber diese besondere Rezeptur scheint bei den Allermeisten sehr gut anzukommen - so gut, dass man gerne noch freiwillig eine ‚Auffrisch-Impfung‘ in Anspruch nimmt.“ Ein bisserl Spaß in sonst so ernsten Pandemie-Zeiten müsse schließlich schon drin sein.

„Impfstoff-Bier“: Zusammenarbeit mit heimischen Brauereien angepeilt

Das Ziel der Comedians: Eine Kooperation mit heimischen Brauereien, die auf den Zug gerne aufspringen und das „Impfstoff-Bier“ herstellen möchten.

„Wir haben das Bier erfunden und die Lizenz dafür, logistisch betrachtet aber macht die Zusammenarbeit mit einer größeren oder auch kleineren Brauerei mehr Sinn. Schließlich wollen wir uns auch noch anderen Projekten widmen“, erklären die Comedians mit einem verschmitzten Lachen.

Das „Impfstoff-Bier“ hilft gegen viel, aber nicht gegen das Coronavirus. (Für eine größere Ansicht auf das Bild klicken.)

„Wir haben einen Plan in der Hinterhand und die Überlegungen sind da mit weiteren Bieren in die Offensive zu gehen, falls genug Nachfrage da sein sollte“, schließen die beiden ihre Erklärungen.

Wie es weiter geht mit dem hopfenhaltigen „Impfstoff“ ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch völlig offen. Anfragen von interessierten Brauereien dürfen gerne an die Mühldorfer Film- und Musikproduktionsfirma „a5 Agentur Polz“ gestellt werden.

mb

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