Ein Motivationsschub fürs ganze Dorf

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Setzten den ersten Spatenstich: Sebastian Lentner, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Oberornau (von links), Kommandant Josef Anzengruber, Bürgermeister Franz Ehgartner, Architekt Andreas Maier sowie Franz Zandl, Stellvertreter des Kommandanten.

Oberornau - Nach elf Jahren mit vielen Plänen und Diskussionen war nun endlich der lang ersehnte Spatenstich am neuen Feuerwehrhauses in Oberornau.

Zu einem Politikum ist der Neubau des Feuerwehrhauses in Oberornau geworden. Bereits 1999 begannen die Diskussionen zu einem neuen Standort, die Pläne wurden immer wieder verworfen und verschoben. Nach mehr als zehn Jahren begannen im August endlich die ersten Bauarbeiten. Am Montag war der lang ersehnte Spatenstich.

Nachdem die Hangsicherungsmaßnahmen hinter dem Gelände für den Bau des neuen Oberornauer Feuerwehrhauses abgeschlossen sind, nutzte die Gemeinde Obertaufkirchen am Montag den wahrscheinlich letzten schönen Tag des Jahres, um den Bau des neuen Gebäudes mit dem ersten Spatenstich zu beginnen.

Ein Zeichen gesetzt

Auch wenn dabei deutlich wurde, dass der Spaten nicht bei allen Beteiligten zu dem bevorzugten Werkzeug gehört, konnten die Akteure Sebastian Lentner, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Oberornau, Kommandant Josef Anzengruber, Bürgermeister Franz Ehgartner, Architekt Andreas Maier sowie Franz Zandl, Stellvertreter des Kommandanten der Feuerwehr, mit der Amtshandlung ein Zeichen setzen, dass es nun ernst ist und die Ornauer endlich und in absehbarer Zeit zu ihrem sehnlich erwarteten Feuerwehrhaus kommen.

Mit dem ersten Spatenstich hat sich endlich die Hoffnung der Bürger auf ein neues Feuerwehrhaus erfüllt. "Für die Gemeinde war das eine wichtige Maßnahme, worüber alle glücklich sind", sagte Bürgermeister Franz Ehgartner. Entsprechend wirkt sich dies auf die Motivation der Bürger aus. Denn mit viel Eigenleistung will die Feuerwehr den Rohbau möglichst allein erstellen.

Im August begannen die Arbeiten zur Hangsicherung. Eine bis zu fünf Meter hohe Steinschlichtung aus Jura-steinen sorgt an der Böschung für die nötige Sicherheit. Noch in diesem Jahr sollen das Fundament und die Bodenplatte fertig sein. Dieses Ziel hat sich die Feuerwehr Oberornau gesetzt.

Die Gesamtkosten für das Feuerwehrhaus liegen bei etwa 550.000 Euro. Die Feuerwehr beteiligt sich daran mit 70.000 Euro.

hue/Mühldorfer Anzeiger

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