Meilenstein für das BRK

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Meilenstein für das BRK im Rettungsdienst.

Mühldorf - Stolz wie ein Honigkuchenpferd sind Mühldorfs BRK-Kreisgeschäftsführer Marc Elsner sowie Rettungsdienstleiter Karl Heinz Sterba auf ihre Mitarbeiter im Rettungsdienst beim BRK-Kreisverband Mühldorf.

Der Grund: Hatten diese nicht nur alle Arbeitsabläufe auf den Prüfstand gestellt, sondern auch eng mit den Kreisverbänden Altötting, Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim einheitliche Standards für die tägliche Arbeit im Rettungsdienst entwickelt. In einer Feierstunde im BRK-Rettungszentrum Traunstein bescheinigte die Deutsche Gesellschaft für die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen (DQS) diesen fünf Kreisverbänden die erfolgreiche Implementierung eines einheitlichen Qualitätsmanagementsystems gemäß den Normen EN DIN 9001:2008 für die Arbeitsbereiche Notfallrettung/Krankentransport, Rettungsdienstausbildung sowie den Einsatzleiter Rettungsdienst und erteilte das begehrte Zertifikat.

„Dieser gemeinsame Standard ist nicht nur ein Meilenstein für die Region in der Patientenversorgung, sondern mit Sicherheit auch einzigartig in ganz Bayern. Wir sind durch die gemeinsame Entwicklung noch enger zusammengerückt“, hebt BRK Kreisgeschäftsführer Marc Elsner hervor. Denn die Arbeitsabläufe und Ausstattung der Fahrzeuge sind nun beim Roten Kreuz in allen fünf Landkreisen gleich.

„Wenn jetzt bei Großeinsätzen oder auch Katastrophen Einsatzkräfte aus verschiedenen Landkreisen zusammentreffen, ermöglichen diese gemeinsamen Standards uns eine noch professionellere Patientenversorgung. Auch der Austausch von Personal lässt sich so sicher und schnell zum Wohle der Patienten durchführen“, betont der Rettungsdienstleiter im BRK-Kreisverband Mühldorf, Karl Heinz Sterba. Als Vertreter der Qualitätsmanagementorganisation lobte Werner Hofman, dass das Rote Kreuz für diese fünf Landkreise keine Insellösung angestrebt, sondern die Zusammenarbeit gesucht habe. Als Beispiel nannte er einen gemeinsamen Hygieneplan, der nun für alle gelte. „Wir wollten ein System entwickeln, das alle Mitarbeiter sofort verstehen und umsetzen können“, so Hofmann.

„Als Rotes Kreuz im Landkreis Mühldorf wollen wir, dass unsere Patienten, Mitarbeiter, Angehörigen und die Kostenträger mit unserer Arbeit im Rettungsdienst und Krankentransport zufrieden und im Ernstfall weiterhin in guten Händen sind. Unser Dank gilt daher allen Mitarbeitern, die mit ihrem enormen Arbeitseinsatz diese Zertifizierung und damit Anerkennung ihrer Arbeit erst möglich gemacht haben. Mit diesen gemeinsamen Standards können wir nun wirklich optimistisch in die Zukunft blicken“, betonten Kreisgeschäftsführer Marc Elsner und Rettungsdienstleiter Karl Heinz Sterba abschließend.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Mühldorf

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