Mehr Lärmbelästigung durch Straßenschäden

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Erhebliche Straßenschäden, eine Zunahme des Verkehrs infolge zahlreicher Umleitungen und Verkehrsteilnehmer die offenbar deutlich schneller als 50 Stundenkilometer fahren, führen zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Anwohnern der Kreisstraße MÜ15 im Heldenstein.

Heldenstein - Bürgermeister Kirmeier gab bekannt, dass Heldensteiner Anwohner im Bereich der Kreisstraße MÜ 13 den schlechten Zustand der Straße und die Lärmbelastung moniert hätten.

Nicht zuletzt durch die derzeit bestehenden Umleitungen sei auch das Verkehrsaufkommen erheblich gestiegen. Zudem würden sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern halten. Gerade durch Lastwagen sei dabei die Belästigung durch Lärm und aufgrund der Straßenschäden entstehenden Schwingungen nicht mehr tragbar, so die Beschwerdeführer.

Eine Überprüfung ergab, dass entgegen anderweitiger Meinungen für Bau, Unterhalt und Beschilderung der Straße der Landkreis zuständig ist, so Bürgermeister Kirmeier. Die Problematik sei daher an das Landratsamt herangetragen worden. Die Gemeinde habe nun zwischenzeitlich die Information erhalten, dass eine Sanierung der Kreisstraße ohnehin für nächstes Jahr geplant sei. Ob eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde möglich sei und in Erwägung gezogen werde, sei nicht bekannt, so Kirmeier. Der Bürgermeister stellte aber in Aussicht, dass zeitnah Geschwindigkeitsmessungen durch den Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung, dem die Gemeinde vor kurzem beigetreten ist, erfolgen könnten.

Im öffentlichen Teil der Sitzung hatten die Gemeinderäte zunächst nur über wenige Tagesordnungspunkte abzustimmen. Nachdem die Aufstellung einer Außenbereichssatzung für den "Glatzberg" bereits mehrfach Gegenstand der Beratungen war, erfolgte in der letzten Sitzung gegen die Stimme von Brigitte Lackermair (CSU) der Billigungsbeschluss.

Keine Einwendungen oder Anregungen hatten die Gemeinderäte bezüglich der Aufstellung des Bebauungsplans "Tannenbach" durch die Gemeinde Aschau am Inn.

Nicht anfreunden konnten sich die Gemeinderäte mit dem Antrag der Feuerwehr Lauterbach auf der Straße von der Einmündung der Lauterbacher Straße bis zum Feuerwehrgerätehaus eine Straßenbeleuchtung zu errichten. Gerade bei Einsätzen in der Nacht würden die Aktiven teils zu Fuß zum Feuerwehrhaus laufen und seien für Pkw-Fahrer schlecht sichtbar, führten zwar Thomas Axenbeck, Gemeinderat und Zweiter Kommandant der Feuerwehr Lauterbach, sowie Gemeinderat Peter Hönig aus. Nachdem aber ein ähnlicher Antrag im Bereich der Feuerwehr Weidenbach vor Kurzem abgelehnt worden war, entschlossen sich die Gemeinderäte auch in diesem Fall, den Antrag abzulehnen. Man könne sich aber vorstellen, dass das Anbringen eines Strahlers mit Bewegungsmelder am Feuerwehrhaus eine Verbesserung bringen könnte und werde der Feuerwehr diesen Lösungsvorschlag unterbreiten, so die einhellige Meinung.

jhg/Mühldorfer Anzeiger

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