Mehr Gäste – weniger Mitglieder

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Fritz Schmuck führt die Tourismusgemeinschaft seit gut einem Jahr.

Inn-Salzach - Luft nach oben gibt es immer, doch die Verantwortlichen der Tourismusgemeinschaft Inn-Salzach blicken zufrieden auf die letzten 20 Jahre zurück.

In dieser Zeit ist die Zahl der Übernachtungen deutlich gestiegen. Die Zusammenarbeit mit den beiden Landkreisen ist dagegen mehr als schwierig.

Als 29 Städte und Gemeinden vor 20 Jahren die Tourismusgemeinschaft Inn-Salzach (TG) vor 20 Jahren gründeten, war die Region in der „Tourismuslandwerbung ein völlig weißer Fleck“, betont TG-Vorsitzender, Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer. „Heute sind wir in allen Ebenen integriert.“ Davon hat nach Ansicht von TG-Geschäftsführer Fritz Schuck die Region profitiert und einen höheren Bekanntheitsgrad erreicht.. Schmuck belegt das mit Zahlen. 285.000 Besucher kamen im Gründungsjahr 1990, davon nur 82.000 in den Landkreis Mühldorf. Im vergangenen Jahr waren es 366.000 Gäste, davon besuchten 150.000 den Landkreis Mühldorf.

Der Innradweg

Heuer rechnet Schmuck mit mehr als 400.000 Gästen. Die Schwerpunkte sind klar: Neben Wallfahrern sind vor allem Radler die Zielgruppe der Tourismuswerbung. „Der Benedikt- und der Inntalradweg gehören zu den bedeutensten Deutschlands“, sagt Schmuck unter Berufung auf den Allgemeinden Deutschen Fahrradclub (ADFC). Tendenz steigend, denn dank Fahrrädern mit zusätzlichem Elektromotor, sogenannten E-Bikes, können laut Schmuck auch ältere Menschen verstärkt dem Radlvergnügen nachgehen.

Trotzdem ist die Mitgliederzahl rückläufig. Von den ursprünglich 29 Mitgliedern sind 20 übrig geblieben, davon kommen sechs aus dem Landkreis Mühldorf. Sie stellen der TG über ein Umlageverfahren aus Einwohner- und Übernachtungszahlen jährlich 167 000 Euro zur Verfügung.

Lesen Sie mehr am morgigen Freitag im Mühldorfer Anzeiger

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