Malteser Ausbildung zur Schwesternhelferin

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In einer immer älter werdenden Gesellschaft werden Menschen mit Grundkenntnissen in der Pflege überall gebraucht-

Mühldorf - Die Malteser bieten im Herbst einen Schwesternhelferinnen/Pflegediensthelfer-Kurs an.

Dieser 120 Unterrichtseinheiten umfassende Lehrgang stellt eine Basisqualifikation in der Pflege und eine Vorbereitung für die weitergehende Ausbildung zum Demenzbetreuer dar.

Der Kurs kann als Wochenend- oder Abendlehrgang stattfinden. Zur weiteren Information und zur gemeinsamen Abstimmung der Termine findet für alle Interessenten am Dienstag, dem 22. September, um 19 Uhr in Malteser Dienststelle, Münchner Straße 20, ein unverbindlicher Infoabend mit Kursleiter Dieter Weihrauch statt. Anmeldung bis zum 18. September unter Tel. 08631/2325 oder weihrauch@t-online.de.

Die Schwesternhelferinnen-Ausbildung der Malteser hat sich in den vergangenen 40 Jahren kontinuierlich entwickelt und ist heute das Markenzeichen für qualifizierte Pflegekräfte. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der Vermittlung der praktischen Fertigkeiten. Von den 120 Stunden des Lehrgangs werden 55 Stunden praktisch geübt. Nach dem Lehrgang absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein 14-tägiges Pflegepraktikum, um die erlernten Handgriffe in der Praxis zu festigen. Eine berufliche Tätigkeit in der Pflege kann hierauf angerechnet werden.

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Die Demenzerkrankungen nehmen zu. Schon heute leben rund zwei Drittel der Menschen ab 75 Jahre in Single-Haushalten. Diese Menschen brauchen immer häufiger professionelle, hauptberufliche oder ehrenamtliche Hilfe, Pflege und Betreuung. Ausgebildete Schwesternhelferinnen und Pflegediensthelfer können etwa in der ambulanten und stationären Altenpflege zum Einsatz kommen oder sich bei den Maltesern weiter zum Demenzbetreuer ausbilden lassen.

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