Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das sind die neuen Regeln

Lockdown für den Hotspot-Landkreis Mühldorf ab 25. November - Inzidenz über 1000

Am Mittwoch (24. November) ist die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten. Diese sieht neben bayernweit verschärften Maßnahmen in besonders betroffenen Regionen einen Lockdown vor. Das betrifft den Landkreis Mühldorf a. Inn, der aufgrund der Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz von 1000 als regionaler Hotspot eingestuft ist.  

Pressemitteilung im Wortlaut

Mit Bekanntmachung vom Mittwoch (24. November) gelten somit ab Donnerstag, den (25. November) im Landkreis Mühldorf a. Inn die folgenden Bestimmungen: 

Verbot von Veranstaltungen, Schließung von Einrichtungen und Betrieben 

Alle Veranstaltungen, Einrichtungen etc., die der 2G bzw. 2G plus Regelung unterliegen, sind grundsätzlich untersagt bzw. geschlossen. Dazu zählen im Innen- und  Außenbereich: 

  • Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten 
  • Sportstätten (Fitnessstudios, Sportplätze etc.; Spielplätze im Außenbereich sind  davon nicht betroffen!) 
  • Kulturveranstaltungen 
  • Freizeiteinrichtungen 
  • Gastronomie 
  • Beherbergung 
  • Hochschulen (Umstellung auf digitale Vorlesungen) 
  • Bibliotheken und Archive 
  • Außerschulische Bildungsangebote 

Ausnahmen vom Verbot bzw. der Schließung bestehen für: 

  • Schulsport sowie der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufs- sowie  Leistungssportler der Bundes- und Landeskader 
  • Abhol- und Lieferservice in der Gastronomie sowie nicht öffentlich zugängliche  Betriebskantinen 
  • Friseur (Zutritt mit 2G) sowie körpernahe Dienstleistungen für medizinische,  therapeutische oder pflegerische Leistungen 
  • Übernachtungsangebote für zwingend erforderliche und unaufschiebbare  nichttouristische Aufenthalte 
  • Prüfungen im Rahmen der Hochschulen und der außerschulischen Bildung 

Unabhängig von der Einstufung des Landkreises Mühldorf a. Inn als regionaler Hotspot gelten ab Mittwoch (24. November) Kontaktbeschränkungen für  Personen, die weder geimpft noch genesen sind. 

Der gemeinsame Aufenthalt im privaten sowie öffentlichen Raum ist somit  Personen, die weder geimpft noch genesen sind, nur mit den Angehörigen des  eigenen Hausstandes sowie Angehörigen eines weiteren Hausstandes  gestattet, soweit eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht  überschritten wird.  

Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, zählen nicht dazu.  Ehegatten, Lebenspartner sowie Partner gelten auch als ein Hausstand, wenn  sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Die Kontaktbeschränkungen gelten  nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten.

Zusätzlich treten mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes ab Mittwoch (24. November) weitere Bestimmungen in Kraft:  

3G für Beschäftigte 

Beschäftigte, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Kontakt zu anderen Personen (z.B.  Mitarbeiter, Kunden) haben, dürfen Arbeitsstätten nur noch unter der Einhaltung der  3G Regelung betreten. Beschäftigte müssen also einen Impf-, Genesenen oder  aktuellen Testnachweis mit sich führen oder beim Arbeitgeber hinterlegt haben.  Ungeimpfte, nichtgenesene Beschäftigte dürfen die Arbeitsstätte lediglich ohne  Testnachweis betreten, wenn Sie unmittelbar vor Dienstantritt ein Testangebot des  Arbeitgebers wahrnehmen. 

Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen insofern an jedem Arbeitstag ein Nachweis über eine aktuelle Antigenschnelltestung verfügen (PCR-Testung 48h gültig).  

Testplicht für Besucher und Beschäftigte in Gesundheits- und  Pflegeeinrichtungen 

Beschäftigte und Besucher (Patienten ausgenommen) dürfen unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus  Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen lediglich mit einem aktuellen Testnachweis  betreten. Für geimpfte und genesene Beschäftigte sind drei Testungen pro Woche  ausreichend. Kinder unter 6 Jahren gelten dabei als getestet. Darunter fallen die  folgenden Einrichtungen:  

  • Krankenhäuser, 
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren, 
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den  Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, wobei  Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen auch dann umfasst sind, wenn dort  keine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen, 
  • Tageskliniken,
  • Entbindungseinrichtungen, 
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit den zuvor genannten  Einrichtungen vergleichbar sind. 
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen, 
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, 
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische  Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen  durchgeführt werden, 
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen,  Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen • Rettungsdienste., 
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer,  behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen  (z. B. Pflegeeinrichtungen, besondere Wohnformen für Menschen mit  Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen), 
  • sowie vergleichbare ambulante Pflegedienste und Unternehmen. 

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Kommentare