Licht und Wärme in der Kinderkrippe

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Buchbach - Der Bau einer Kinderkrippe, angrenzend an den kirchlichen Kindergarten, war Thema der jüngsten Gemeinderatssitzung in Buchbach.

Christa Schwarzmoser, die von der Gemeinde beauftragte Architektin, präsentierte den von ihr erarbeiteten Plan, welcher zur Erlangung der Fördermittel an die Regierung von Oberbayern weitergeleitet wird. Ein "starres Raumkonzept" sei einzuhalten, so die Planerin, um in den Genuss der Förderung zu kommen.

Der Vorgabe entsprechend mussten 3,5 Quadratmeter pro Kind berechnet werden, die Krippe bietet 24 Kindern von null bis drei Jahren Platz. Der Aspekt der Ebenerdigkeit war ebenso zu beachten wie zwei Schlafräume mit einer Größe von mindestens 24 Quadratmeter, zwei Gruppenräume, vier Kindertoiletten und ein Wickelraum.

"Die Krippe erhält einen eigenen Eingang, über das Kindergartengebäude und unter dem nachfolgenden Vordach erreicht man diese trockenen Fußes", so die Architektin. Das Gebäude besitzt einen eigenständigen Charakter, dennoch aber bildet es durch ein ähnliches äußeres Erscheinungsbild mit dem bereits bestehenden Kindergarten eine Einheit. Breite Zustimmung fand der von Christa Schwarzmoser präsentierte Plan bei den Gemeinderatsmitgliedern, wenngleich schon im Vorfeld der Sitzung der Einwand im Raum stand, dass sich durch den Bau der Kinderkrippe, parallel zum Kindergartengebäude, der Spielplatz verkleinere. Besonders angetan zeigten sich viele der Anwesenden von dem harmonischen Gesamtkonzept der Planung, welches beinhaltet, dass den Kindern möglichst viel Licht und Wärme zukommt.

Behörden signalisieren Einverständnis

Dies sei, so Schwarzmoser, auch Teil ihrer "Planungsphilosophie" gewesen: Ein halbrunder Flur, der bei den Kindern das Gefühl der Sicherheit verstärken soll, verbindet die einzelnen Räume, halbrunde Gruppenräume führen dieses Konzept weiter und vermitteln zudem den Kindern schon eine gewisse "Geometrie der Räume".

"Durchwegs positive Kritik übten auch die Fachstelle der Regierung von Oberbayern und das Landratsamt an vorliegendem Plan", so Bürgermeister Thomas Einwang, "wenn das jetzt an die Förderstelle geht, dürfte das schon funktionieren".

Einstimmig segnete der Gemeinderat das Konzept ab.

haa/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © re

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