Ein Leben an der Orgel

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Mühldorf - Bis zuletzt galt seine Liebe der Musik. „Noch vor 14 Tagen wollte sich mein Vater an den Schreibtisch setzen und komponieren“, sagt Gabi Rolle. Am Montag verstarb der Organist Josef Rolle im Alter von 94 Jahren.

„Räum‘ mir da ja nichts weg“, habe er sie ermahnt. Doch natürlich kam es nicht mehr dazu, „er war ja viel zu schwach“. Am Montag verstarb der Organist und Chorregent Josef Rolle zu Hause in Mühldorf-Nord im Alter von 94 Jahren, keine drei Wochen nach seiner Frau Elisabeth.

Josef Rolle wird nicht in Vergessenheit geraten, schon der Musik wegen. Zahlreiche Kompositionen entstammen seiner Feder, ein Te Deum ist dabei, ein Proprium für das Christkönigsfest, natürlich die Pastoralmesse, die regelmäßig unter der Leitung von Josef Überacker zur Aufführung kommt, und ein Requiem. Dazu kommen unzählige Sätze. „An der Orgel war er ein Meister der Improvisation, dafür haben wir ihn bewundert“, erzählt Josef Überacker. Sein Können und Wissen hat Josef Rolle weitergegeben, unter anderem in einem Orgelbuch, das im Jahr 2000 erschien.

Den Nachruf in voller Länge lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Mühldorfer Anzeigers.

Rubriklistenbild: © privat

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