Neue Jugendozialarbeiterin am Sonderpädagogischen Förderzentrum

Ansprechpartnerin für Schüler, Eltern und Lehrer

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Trafen sich zur ersten Zwischenbilanz: Elfriede Geisberger, Leitung Amt für Jugend und Familie, Landrat Georg Huber, Christine Marchner (Jugendsozialarbeiterin), Schulleiter Burkhard Schröder, Claudia Windbühler, Teamleitung JaS und Geschäftsbereichsleiterin Claudia Holzner.

Waldkraiburg - Seit diesem Schuljahr ist am Sonderpädagogischen Förderzentrum Waldkraiburg die Stelle der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) wieder besetzt. Die Sozialpädagogin Christine Marchner ist für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse zuständig.

Ihre Bilanz fällt bisher sehr positiv aus. „Ich wurde dort sehr gut aufgenommen und bin trotz der Kürze der Zeit schon gut integriert.“ Gleich am zweiten Arbeitstag bot sich die Gelegenheit, um sich persönlich auf dem Elternabend vorzustellen. Das sei ihr sehr wichtig gewesen, schließlich habe der persönliche Eindruck mehr Gewicht als beispielsweise eine schriftliche Information. Mittlerweile haben bereits mehrere Elterngespräche zum Teil auch in Form von Hausbesuchen stattgefunden. Denn nicht alle Eltern haben die Gelegenheit, persönlich in der Schule vorzusprechen.

Kenntnisreich und gut vernetzt

Die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium bezeichnet sie als sehr gut. Es findet ein regelmäßiger Austausch zu festen Terminen aber bei Bedarf auch völlig unbürokratisch zwischendurch statt. Auch die Schülerinnen und Schüler haben bereits Vertrauen aufgebaut und kommen mit den verschiedensten Anliegen zu ihr. Die Palette umfasst das ganze Spektrum von Schulverweigerung, psychischen Auffälligkeiten, übermäßigem Medienkonsum, Konflikten mit Mitschülern und Lehrern aber auch mit familiären Problemen.

Als hilfreich für die Arbeit bezeichnet Christine Marchner die enge Vernetzung mit den JaS-Kollegen im Landkreis. Es kommt auch immer wieder zu Überschneidungen, wenn beispielsweise Geschwisterkinder in anderen Schulen bekannt sind. Durch ihre Hospitanz beim Allgemeinen Sozialdienst im Vorfeld sind ihr auch die Ansprechpartner und Abläufe im Amt für Jugend und Familie nicht fremd.

Große Pläne für's nächste Jahr

Für die Zukunft hat sich Christine Marchner viel vorgenommen. So möchte sie mit der JaS Kollegin an der Mittelschule an der Dieselstraße ab dem zweiten Schulhalbjahr den „Dieselschülertreff“ im Haus der Jugend wieder aufleben lassen. Eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den 5./6. Klassen beider Schulen besucht dabei für einen Nachmittag in der Woche das Haus der Jugend. Da die 27-jährige Sozialpädagogin auch über Zusatzqualifikationen in den Bereichen moderne Medien sowie Umwelt- und Erlebnispädagogik verfügt, plant sie zusammen mit den Schülern auch Projekte zur altersgerechten Freizeitgestaltung auf die Beine zu stellen.

Landrat Georg Huber äußerte sich erfreut, dass nunmehr die Stelle der Jugendsozialarbeit am Sonderpädagogischen Förderzentrum wieder besetzt werden konnte: „Die Tätigkeit der Jugendsozialarbeiterin direkt an der Schule ermöglicht ein frühzeitiges Erreichen der Kinder und  Familien. Dieses niederschwellige Angebot hilft, Probleme schnell und unbürokratisch anzugehen.“ Gleichzeitig dankte er dem Kreistag für die Bewilligung der Kostenübernahme für die Jugendsozialarbeit als wichtigen Baustein in der präventiven Arbeit vor Ort.

Pressemitteilung Landratsamt Mühldorf a. Inn

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