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Baumarkt oder nicht? Das ist die Frage

TEDI-Öffnung im Landkreis Mühldorf trotz Lockdown: Jetzt wird‘s ganz unübersichtlich

Mit den Baumärkten durften auch dei TEDI-Märkte wieder aufmachen.
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Mit den Baumärkten durften auch dei TEDI-Märkte wieder aufmachen. Das stößt einigen Einzelhändlern in Waldkraiburg bitter auf.

Die Öffnung der TEDI-Filialen sorgt weiter für Wirbel. Zuletzt waren bayernweit viele Märkte wieder geschlossen worden. In den beiden Waldkraiburger Filialen drängen sich jedoch weiter munter die Kunden.

Waldkraiburg – Fotograf Josef Sahlstorfer, der sich aus Gründen der Gleichberechtigung mit anderen Geschäften für die Schließung des Discounters im Lockdown einsetzt, spricht von einer „unglaublichen Posse“. Sein Verdacht, da handle es sich um eine „Lex Waldkraiburg“, trifft allerdings nicht zu.

Tedi kritisiert „nicht korrekte Vorgehensweise der Behörden“

Denn nur an einigen Standorten haben die zuständigen Behörden Filialen dicht gemacht, weil sie an der rechtlichen Grundlage der Öffnungen zweifeln. Der Non-Food-Discounter Tedi hatte für sich geltend gemacht, dass mit den Baumarktartikeln, die seit Montag in Bayern verkauft werden dürfen, der Anteil an versorgungsrelevanten Waren im Gesamtsortiment 50 Prozent überschreite. Nur dann darf geöffnet und das gesamte Sortiment angeboten werden.

Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund muss Schließungsanordnungen der Behörden Folge leisten, bleibt aber bei seiner Position und verweist auf die Sortimentslisten der Filialen. Eine Sprecherin der Discounter-Kette teilt auf Anfrage mit, dass sich das Unternehmen „rechtliche Schritte gegen die unserer Meinung nach nicht korrekte Vorgehensweise der Behörden“ vorbehalte. Zeitnah werde man alle Filialen in Bayern wieder öffnen. Wie viele derzeit geschlossen sind, teilt TEDI nicht mit.

Tedi muss seine Sortimentslisten noch einreichen

Im Landkreis Mühldorf gibt es drei Filialen, eine in der Kreisstadt, zwei in Waldkraiburg. Laut einer Sprecherin des Landratsamtes hat das Ordnungsamt dem Unternehmen mitgeteilt, dass es aus Sicht des bayerischen Gesundheitsministeriums nicht mehr als 50 Prozent erlaubtes Sortiment anbiete.

Damit dürfe auch nur das erlaubte, nicht das komplette Sortiment verkauft werden. Dies sei aber für jede Filiale im Einzelfall zu prüfen. Die Sortimentslisten, die sich von Markt zu Markt unterscheiden können, liegen der Behörde nach eigenen Angaben noch nicht vor. „Wir werden sie entsprechend prüfen und dann eine Entscheidung treffen.

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